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Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg Nordelbien

Kirche und Geld

Jede Gemeinschaft braucht die aktive und meist auch finanzielle Unterstützung Ihrer Mitglieder - auch die Kirche.

Nur mit Hilfe der christlichen Glaubensgemeinschaft kann die Nordelbische Kirche ihren vielfältigen Aufgaben im christlichen, sozialen und diakonischen Bereich nachkommen.

Warum benötigt unsere Kirche Geld?

Die Nordelbische Kirche ist die Gemeinschaft der evangelisch-lutherischen Christen in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Zu den grundlegenden Aufgaben unserer Kirche gehören:

  • die Feier des Gottesdienstes - am Sonntag, aber auch an den Wendepunkten menschlichen Lebens. Der Gottesdienst ist die zentrale Kraftquelle jedes christlichen Gemeindelebens.
  • die seelsorgerlichen Begleitung im Alltag und besonders in den Krisenmomenten. Seelsorge bedeutet das christlich motivierte Bemühen um den einzelnen Menschen und seine Beziehung zu Gott.
  • die Diakonie. Diakonie heißt Nächstenliebe üben, Gemeinschaft stiften, Zuversicht und Halt geben.

Dieses Handeln geschieht nicht in einer himmlischen Welt, sondern mitten im Alltag und unter den Bedingungen dieser Welt. Daher benötigt auch die Kirche Geld, um diese Aufgaben für die Gemeinschaft wahrzunehmen. Dieses Geld macht vielfach Engagement und Zuwendung erst möglich.

Bereits die Urchristen zeichnete eine ausgeprägte Solidarität aus. Sie hatten einen starken Gemeinschaftssinn und kümmerten sich um Hilfesuchende und in Not geratene Mitglieder der Gesellschaft, wie Waisen, Kranke und Alte.

Seit 2000 Jahren lebt die Kirche christliche Werte und engagiert sich in sozialen Brennpunkten oder Katastrophengebieten für Bedürftige und Benachteiligte. Die Kirche begleitet Menschen in allen Lebenssituationen und Übergangsphasen, wie bei der Geburt und dem Sterben, beim Erwachsenwerden und Heiraten. Lebendige Gemeinschaft und aktiver Beistand erfordern Engagement, Zeit und Mittel. Deswegen haben gelebter Glaube und Zuwendung auch mit Geld zu tun. Und je mehr Mittel zur Verfügung stehen, umso umfassender kann Menschen geholfen werden.

Woher bekommt die Kirche finanzielle Unterstützung?

Die fünf wichtigsten Einnahmequellen unserer Kirche sind:

  • Kirchensteuern
    Die Kirchensteuern machen den Hauptanteil der Einnahmen aus. Sie ermöglichen im Wesentlichen das umfassende kirchliche, von vielen Menschen - Kirchenmitgliedern, aber auch Nicht-Mitgliedern - genutzte Angebot.
  • staatliche Zuschüsse
    Der Staat gibt eine Reihe von Zuschüssen zu sozialen und kulturellen Einrichtungen, zu Personalkosten, Bildungsleistungen und Seelsorge in staatlichen Institutionen sowie zu Unterhaltungskosten für Kirchengebäude und Denkmalspflege.
  • Beiträge und Gebühren
    In bestimmten Bereichen erhebt die Kirche Beiträge und Gebühren. Eltern zahlen z.B. für den Kindergartenplatz ihres Kindes einen monatlichen Beitrag, das Grab auf dem kirchlichen Friedhof wird gegen eine Gebühr gepachtet.
  • Zinsen, Miet- und Pachteinnahmen
    Weitere Einkünfte stammen aus Zinsen, Miet- und Pachteinnahmen von kirchlichen Ländereien und Gebäudevermitungen.
  • Spenden
    Spenden und Kollekten sind unmittelbare, oft zweckgebundene Zuwendungen an die Kirche oder auch für einen bestimmten Arbeitsbereich kirchlichen Handelns. 

© Ev.-Luth. Kirche in Hamburg
Max-Zelck-Straße 1, 22459 Hamburg
E-Mail: info@kirche-hamburg.de, Internet: http://www.kirche-hamburg.de

[ gedruckt am: 09.03.2009 ]

Kirche gegen rechts

Kirche gegen rechts – Foto: Kirchenkreis Hamburg-Ost

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