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neue Ausstellung im pino cafe, Pinneberg, Bahnhofstr.12


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Gemeindebrief Nr. 252
Gemeindebrief Nr. 252
TANGSTEDT - Viel Freude bei der Lektüre unseres Gemeindebriefs für die Monate Juni bis August 2012. Gottesdiensttermine, Konzerttermine und vieles mehr aus dem Gemeindeleben hält der neue Gemeindebrief für Sie bereit.KircheHH::ChurchEntry=HASH(0x873e378)


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Pinosaurier



Seit vielen Jahren treffen sie sich Donnerstag für Donnerstag im Cafe Pino zum Frühstück – die Pinosaurier. Am Tisch 17 Männer, meist Ruheständler aus Pinneberg, die sich dem sozialen Handeln verpflichtet fühlen. Ihr gemeinsames, vorrangiges Ziel ist es, den Ärmsten der Stadt zu helfen. 

Der ehemalige Bürgermeister sitzt neben dem Vorsitzenden des Sportvereins, der frühere Leiter der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts neben dem ehemaligen Gewerkschafter. Hier werden Ideen ausgetauscht, Spendeneinnahmen vermerkt und Projekte geplant. 

Längst haben sie einen Namen in Pinneberg. Und wenn es darum geht, Spenden für das neue pino cafe zu sammeln, öffnen sie Türen, schaffen Kontakte und klopfen selber bei potentiellen Spendern an. So wie im Januar bei den Pinneberger Stadtwerken, die eine Spende in Höhe der monatlichen Miete der Räume überreichten. Ihre größte Aktion war eine Benefizveranstaltung in der Pinneberger Rübekamphalle. 15.000 Euro kamen damals für das Café Pino zusammen. „Aber wir sind alle älter geworden, das würden wir heute nicht mehr schaffen,“ meint Niels Jonas. 

Heute sind es kleinere Projekte, bei denen die Pinosaurier für ihr Engagement eintreten. Die Mitwirkung bei der Ehrenamtsmesse, das Aufstellen des Tannenbaums vor der Pinneberger Drostei oder ein Drehorgelspiel in der Fußgängerzone. Auch den Umzug in das neue Domzil des Cafés hat der Freundeskreis tatkräftig unterstützt. 

Eine ganz besondere Spezialität ist das Prominentenfrühstück. Regelmäßig laden die Pinosaurier presseträchtig bekannte Persönlichkeiten in das pino cafe ein. Gäste waren unter anderem Sozialministerin Gitta Trauernicht, der damalige Landrat Wolfgang Grimme und die Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann und Ole Schröder. 

Seit 2004 engagieren sich die Pinosaurier in einem zusätzlichen Aufgabenfeld. Schon damals erkannten sie, dass in den 20 Pinneberger Tagesstätten nicht alle Kinder genug das Geld für das Mittagessen aufbringen können. Spontan haben sie sich dafür entschieden, hier zu helfen. Mittlerweile bezuschussen sie die Tagesstätten jeden Monat mit ca. 700 Euro.

Was verbindet die Pinsaurier? Sie sind kein eingetragener Verein, sondern nur ein loser Ver-bund einzelner Personen. Aber ihr Engagement für arme Menschen in unserer Gesellschaft speist sich aus einem einheitlichen Selbstverständnis: Ihre Hilfe ist freiwillig, ehrenamtlich, parteiunabhängig und uneigennützig.