Heidi Adamaszek 77 Jahre, Rentnerin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil...ich aktiv an der Gestaltung unserer Kirche mitwirken möchte.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Dankbarkeit für mein bisheriges Leben, was von christlicher Nächstenliebe erfüllt ist.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Insbesondere für die Osterkirche in meinem Wohnbereich.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Ich möchte das Glück - in dieser Gemeinde zu leben- mit Anderen teilen.


Miriam Bamberg 32 Jahre, Architektin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... Frau Jungnickel mich gefragt hat, ob ich Lust dazu hätte. Da ich mich ohnehin gerne ehrenamtlich betätigen wollte, fand ich dies eine sehr gute Idee. Die Teilnahme als Gast bei einigen Gemeinderatssitzungen sowie Gespräche mit Kirchengemeinderatsmitgliedern haben mir bestätigt, dass es eine spannende und interessante Aufgabe ist, der ich mich gerne stellen möchte.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Glaube bedeutet für mich Liebe und Vertrauen. Er trägt mich durchs Leben und gibt mir die nötige Ruhe, Gelassenheit, Kraft und Mut.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Ich hatte eine wunderbare Konfirmandenzeit mit einem humorvollen Pfarrer, der uns Kirche, Glaube und Gemeinschaft mit Freude nahegebracht hat. Jetzt haben mein Sohn und ich die Möglichkeit bei den Kirchenküken mit Frau Jungnickel und anderen Eltern mit Kindern eine schöne Zeit zu verbringen. Es ist schön, wenn junge Menschen durch z.B. Jugendfreizeiten und Freizeitangebote der Gemeinde positive Erfahrungen machen und Werte von Freundschaft und Hilfsbereitschaft vermittelt bekommen, die sie ihr Leben lang mit sich tragen und weitergeben.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Es würde mich freuen, als KGR-Mitglied meine menschlichen und fachlichen Fähigkeiten für die Gemeinschaft einzusetzen und damit die Gemeinde und Frau Jungnickel zu unterstützen.


Jens Brandt 42 Jahre, Sozialpädagoge, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... für mich schon seit längerem klar war, dass ich mich ehrenamtlich engagieren möchte. Durch meine Leitungstätigkeit in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ist für mich der evangelische Glaube und die damit verbundene Haltung, neben meinem Privatleben, auch in meinem beruflichen Kontext Alltagsgrundlage. Die Zusammenarbeit mit Menschen und die Chance Dinge zu verändern und mitzugestalten, lassen mich freudvoll auf die anstehenden Aufgaben blicken.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? In einer immer schneller werdenden Zeit mit steigenden Aufgaben, Hektik und dem Gefühl der Haltlosigkeit, ist der christliche Glaube für mich ein Ruhepol und ein guter Weg immer wieder mal „inne zu halten“. Hierbei kann ich wieder zu mir selber finden und meinen Weg für mich mit meiner Familie zusammen neu ordnen und gestalten. In den schwierigsten Momenten in meinem Leben hat der Glaube mir die Kraft und die Zuversicht gegeben, dass ich alles bewältigen kann und mich somit nie verzagen lassen.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Ich möchte mich gerne mit den „Zahlen, Daten und Fakten“ der Gemeinde beschäftigen und auf diesem Wege dazu beitragen, dass unsere Gemeinde auch in den nächsten Jahren für ihre wichtigen Aufgaben gut aufgestellt ist. Als Führungskraft in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf habe ich auch beruflich mit Mitarbeitenden und Budgetverantwortung einen freudvollen Umgang, so dass ich dieses Wissen gerne mit in unsere Gemeinde einbringen möchte.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Unsere Kirchengemeinde ist sehr vielschichtig aufgestellt und als erstes möchte ich gerne einen Überblick und ein Verständnis über sie gewinnen um zu verstehen, welche wichtigen Aufgaben alle erledigt werden müssen. Ich möchte gerne dazu beitragen, die anstehenden Veränderungen (sei es die selbst gewollten oder aber die von aussen bestimmten wie z.B. die zunehmende Zahl der Kirchenaustritte) in den nächsten Jahren zu bewältigen und zu gestalten. Dabei darf ich viele neue spannende Menschen kennen lernen und völlig neue Erfahrungen machen, die mich neben den inhaltlichen Dingen auch menschlich weiterentwickeln lassen.


Ulrike Heidmann 46 Jahre, Ingenieurin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... die Arbeit muss ja gemacht werden, und ich glaube, ich kann sowas ganz gut.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Er gibt mir Sicherheit in schwierigen Situationen und Hoffnung, dass am Ende Gerechtigkeit herrschen wird.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Für die Begegnung mit Gottes Wort in den unterschiedlichsten Situationen.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Ich hoffe, wir schaffen es, in Zeiten immer knapper werdenden Geldes die Gemeinde lebendig und interessant für möglichst viele zu machen bzw. zu erhalten.


Christel Kunde 82 Jahre, Rentnerin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... ich bereit bin an den Erfüllungen der Aufgaben des KGR teilzunehmen.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Das Hören auf Gottes Wort.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Menschenwürde

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Wesen und Auftrag der Kirche zu vertreten.


Ursula Steffen 68 Jahre, Rentnerin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... ich es wichtig finde, sich in unserer Gesellschaft zu engagieren.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Mein christlicher Glaube, der mich durch mein Leben begleitet, in mir und um mich herum ist, hat mir die Entscheidung, erneut für den Kirchengemeinderat zu kandidieren, leicht gemacht.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? In den knapp zwei Jahren meiner Mitarbeit habe ich erfahren, wie notwendig Laien neben den hauptamtlichen Mitarbeitern für die Gestaltung des Gemeindelebens sind, wenn ich mir auch wünsche, dass wir viele Mitbürger mehr erreichen könnten, denen „Kirche“ nicht einfach egal ist oder gar belächelnswert erscheint, die Lust hätten, am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen und eventuell ihre Ideen für besondere und ihnen am Herzen liegende Gottesdienst-Themen einbringen.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Das Bewusstsein der Menschen dafür zu schärfen, dass wir Kirche und ein lebendiges Gemeindeleben brauchen, sowohl bei den älteren und alten Mitbürgern als auch bei den jungen und neu zugezogenen Menschen. Mit der intensiven und außerordentlich erfolgreichen Arbeit „Leben im Alter“, den Kirchenküken, der christlichen Erziehung in unseren Kitas und einem lebendigen Konfirmandenunterricht haben wir ein gesundes Fundament, das weiter ausbaut werden muss. Dafür will ich mich einsetzen.


Gabriele Swyter 54 Jahre, Arbeitsvermittlerin, Hamburg

Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil... ich mich gerne in der Kirchengemeinde Friedenskirche- Osterkirche dafür einsetzen möchte, dass das Gemeindeleben weiterhin so lebendig bleibt wie bisher. Ich wünsche mir, dass die Gemeinde offen bleibt für neue Impulse, so wie in der Vergangenheit auch. Die Zukunft wird Veränderungen mit sich bringen. Ich erhoffe mir, dass wir bei unseren Entscheidungen, die wir treffen müssen, ein glückliches Händchen haben. Wichtig ist mir der Dialog zwischen dem Kirchengemeinderat und den Gemeindemitgliedern, damit wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen zum Wohle unserer Gemeinde.

Was bedeutet mir mein christlicher Glaube? Der christliche Glaube verbindet mich mit Gott und er verbindet mich zugleich mit allen Menschen auf dieser Welt, denn jeder Mensch ist ein von Gott geliebtes Wesen. Durch diese Erkenntnis fühle ich mich wertgeschätzt und ich habe Achtung vor anderen Menschen. Christliche Werte und Traditionen geben mir die Orientierung in einer Welt, die immer komplexer zu werden scheint. Die Freude am christlichen Glauben möchte ich weitergeben und ich lasse mich gerne inspirieren vom Glauben anderer Menschen.

Wofür schlägt mein Herz in der Gemeinde? Mich interessiert die Einbindung in den Stadtteil Eilbek. Besonders liegt mir die Verbindung zur Stiftung Eilbeker Gemeindehaus am Herzen, denn für mich gehören Seelsorge, Verkündigung und diakonisches Handeln zusammen. Dies zeigt sich auch in dem Projekt „Leben im Alter“, das ich sehr wichtig finde. Ein breites und interessantes Angebot für Menschen jeden Alters, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, ist der Grundstock für ein lebendiges Gemeindeleben.

Was erhoffe ich mir von meiner Zeit als KGR-Mitglied? Ich wünsche mir, dass die Mitglieder des Kirchengemeinderats zu einer guten Gemeinschaft werden. Probleme, die gelöst werden müssen, und die Aufgaben, die sich stellen, müssten mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Sorgfalt angegangen werden. Daneben sollten wir Spaß in der Gemeinschaft und Freude an der ehrenamtlichen Arbeit haben. Ich hoffe, dass wir Phantasie und zündende Ideen haben werden, um gute Lösungen zu finden für die Herausforderungen, die auf uns warten.


Die Kandidatinnen und der Kandidat zur Wahl in den Kirchengemeinderat  auf YOUTUBE