In Hamburg sagt man Tschüss..

Pastorin Friedburg Gerlach

...diese Liedzeile ist in Hamburg zu einem oft gesagten Satz geworden. Ich möchte mich damit von allen Gemeindegliedern der Versöhnungskirche, der Nachbargemeinde, dem Ruckteschell-Heim, dem Tilemann-Hort, den Bewohnern von Eilbek sowie den Schulen und sozialen Einrichtungen verabschieden.

Über 17 Jahre habe ich hier gelebt und gearbeitet. Viele Menschen habe ich kennengelernt, mit ihnen Leben geteilt, zusammengearbeitet. Viele sind mir treue Begleiter geworden, haben meinen Dienst in der Gemeinde mit getragen und mit mir gemeinsam am Reich Gottes auf Erden gebaut.

Manche habe ich in der Seelsorge eine Wegstrecke begleitet. Mit anderen habe ich einen Klönschnack im Café „Himmel auf Erden“ oder an der Bushaltestelle gehalten.

Ich danke Ihnen allen für das Vertrauen, das Sie mir entgegen gebracht haben, für die Gemeinschaft, die ich mit Ihnen erleben durfte. Nun möchte ich Sie Gott anvertrauen. Er kennt Ihren Weg, meinen und den der Versöhnungskirche. Lassen Sie sich hineinnehmen in seinen Segen. 

Ich habe Gottes Segen reichlich in diesen Jahren erfahren und habe erzählt, wie er durch Jesus zu uns allen kommt. Seine Einladung ist bleibend, gilt weiterhin Ihnen und mir. Jesus Christus sagt niemals „und tschüss“ zu uns.

Oder doch? Denn Tschüss heißt ja: zu Gott.

Viele Grüße

Pastorin Friedburg Gerlach