Taufen

Liebe Eltern,

wir freuen uns mit Ihnen über die Geburt und das Wachsen Ihres Kindes. Schön, dass sie Ihr Kind in die Kirche bringen und in unserer Gemeinde taufen lassen wollen. Für einen Termin melden Sie sich zunächst bei uns im Kirchenbüro (Tel. 2014 890) oder direkt bei mir (Pastorin Antje William, Tel. 205002).

Dann braucht unsere Sekretärin braucht folgende Unterlagen: die Anmeldung, eine Kopie der Geburtsurkunde und eine Bescheinigung der Paten, dass sie Mitglied einer Kirche sind – die bekommen sie jeweils in der zuständigen Kirchengemeinde. Mindestens eine Patin / ein Pate muss evangelisch sein.

Die nachfolgenden Informationen sollen Sie schon ein wenig auf die Taufe einstimmen. Alle weiteren Fragen klären wir dann in einem Taufgespräch einige Wochen vor der Taufe.

Was ist eigentlich der Sinn der Taufe?

In der Taufe sagt Gott sein „Ja“ zu Ihrem Kind. Das wird gerade darin deutlich, dass es sich selber ja noch nicht für ein Leben mit Gott entscheiden kann. Die Kindertaufe zeigt: Gott hat Ihr Kind lieb, bevor es irgendetwas für Ihn tut. Gott handelt hier, deshalb taufen wir im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Das wichtigste Element der Tauffeier ist das Wasser. Ohne Wasser gäbe es kein Leben, Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Martin Luther hat gesagt: Im Wasser der Taufe soll der alte Adam untergehen, und aus dem Wasser soll der neue Mensch auferstehen, der in Gerechtigkeit vor Gott lebt!

Ihr Kind bekommt ein kleines Kreuz mit dem Finger auf die Stirn gezeichnet. Das soll zeigen, dass es durch die Taufe zu der Gemeinschaft derjenigen gehört, die Jesus Christus nachfolgen.

Ein weiteres wichtiges Symbol ist das Licht. Es erinnert an das Jesuswort: „Ich bin das Licht der Welt“. Ihr Kind bekommt eine Taufkerze geschenkt (oder Sie bringen eine mit), die z.B. jedes Jahr in Erinnerung an den Tauftag angezündet werden kann – oder auch, wenn später ein Geschwisterkind getauft wird.

Im Taufgottesdienst sprechen Sie als Eltern und auch die Paten gemeinsam mit der Gemeinde das Glaubensbekenntnis, und Sie versprechen, Ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen. Ein schönes Ritual ist ein tägliches Gebet beim Zubettgehen.

In der Versöhnungskirchengemeinde gibt es z.B. einen Krabbelgottesdienst oder für ältere Kinder den besonderen Gottesdienst am 4. Sonntag im Monat um 11.30 Uhr.

 

Im Taufgottesdienst werden folgende Texte gelesen (gern von den Paten):

Das Taufevangelium

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Der Taufbefehl

Jesus Christus spricht:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

 

Außerdem stellt die Pastorin folgende Fragen:

Frage an Eltern und Paten:

Wollt ihr versprechen,

für den Leib und die Seele von … zu sorgen,

sie / ihn zu begleiten in ihrem / seinem Glück,

zu schützen und zu trösten in der Unruhe und Trauer des Lebens?

Wollt ihr versprechen,

…. aufmerksam zu machen auf den Glauben an Jesus Christus

so dass in ihr / ihm der Glaube an Jesus Christus wachsen kann?

 

Im Gottesdienst bekennen wir alle unseren christlichen Glauben. Dies tun wir mit den Worten des apostolischen Glaubensbekenntnisses oder mit einem modernen Glaubensbekenntnis, z.B.

Ich glaube an Gott, der Himmel und Erde bewahrt,

dem daran liegt, unsere Erde zu schützen

für unsere Kinder und Kindeskinder.

Ich glaube an Gott, den Vater,

der alle seine Menschenkinder liebt,

sie stillt, ernährt und großzieht wie eine Mutter.

Ich glaube an Jesus Christus, der gelebt, geliebt und gelitten hat

mit den Leidenden dieser Welt.

Ich glaube daran, dass die Sache Jesu weitergeht,

weil er auferstanden ist von den Toten.

Ich glaube an den heiligen Geist, der unsere Herzen bewegt

und Jesu Glauben zu unserem Glauben werden lässt.

 

Mögliche Taufsprüche finden Sie z.B. unter www.taufspruch.de

Mögliche Tauflieder finden Sie z.B. unter www.taufe-texte.de

Weitere Informationen finden Sie z.B. unter www.ekd.de

 

 

 

 

Trauungen

Liebes Brautpaar,

wir freuen uns darüber, dass Sie Ihre Ehe unter Gottes Segen stellen wollen. In einem Gottesdienst bekennen Sie vor Gott und der Gemeinde, dass Sie Ihren weiteren Lebensweg gemeinsam gehen wollen - bis an ihr Lebensende. Und Sie bekommen den Segen Gottes ganz persönlich zugesprochen.

Für einen Termin melden Sie sich bitte bei der Sekretärin (Tel. 20 14 80) oder direkt bei der Pastorin (Tel. 20 50 02). Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist die standesamtliche Hochzeit. Außerdem muss mindestens ein Partner Mitglied der evangelischen Kirche sein.

Die Sekretärin braucht dann folgende Unterlagen: die Anmeldung, Kopien der Geburtsurkunden, die Daten von Taufe und Konfirmation ( falls vorhanden) und, wenn Sie aus einer anderen Gemeinde kommen, ein Dimissiorale.

Konfessionsverschiedene Ehepartner können sichin einer evangelischen oder in einer katholischen Kirche traeun lassen. Wenn gewünscht, wwird dieser Gottesdienst von der evangelischen PastorIn und dem katholischen Priester bzw. Kaplan gestaltet. 

Die Pastorin wird dann zwei Gespräche mit Ihnen führen. Zunächst geht es um den Ablauf der Trauung: Wer wird einziehen? Welche Musikwünsche haben Sie? Werden die Trauzeugen oder Freunde das Fürbittgebet halten? Wird der Ringwechsel in der Kirche oder auf dem Standesamt erfolgen? Soll es einen Sektemfang geben? usw.

In einem zweiten Gespräch kurz vor der Trauung geht es dann um Sie persönlich: Wie haben Sie sich kennengelernt? Was schätzen Sie aneinander? Welche Pläne haben Sie für Ihre Zukunft? usw.

Grundlage der Ansprache wird Ihr Trauspruch sein. Es soll ein Vers aus der Bibel sein, dieser soll Sie auch weiterhin begeleiten. Unter www.trauspruch.de finden Sie viele Vorschläge dazu.

Weitere Informationen finden Sie z.B. unter www.ekd.de