Schnitzereien

In der Versöhnungskirche befinden sich an vielen Stellen Schnitzereien (überwiegend von Carl Richter), die zum großen Teil von Gemeindegliedern gespendet wurden. Soweit die Hintergründe zu den Schnitzereien bekannt sind, werden sie hier beschrieben.

Vorne im Altarbereich sieht man den Christus am Kreuz und die reich verzierte Kanzel. Die genauen Beschreibungen dazu finden Sie unter Altarbereich.

An den Kirchenpfeilern befinden sich weitere Schnitzereien, die hier von links nach rechts abgebildet sind

  • östlicher Mittelpfeiler: Anbetung der Weisen aus dem Morgenland, wurde von Konfirmanden gestiftet
  • östlicher Orgelpfeiler: Detailreiche, sehr dunkle Schnitzerei mit Worten aus Psalm 9,8. weitere Details sind der Webredaktion nicht bekannt
  • westlicher Orgelpfeiler: Höllenfahrt Christi, wurde von Konfirmanden gestiftet
  • westlicher Mittelpfeiler: Ritter Tod und Teufel nach Dürer, Gedenken an die Gefallenen aus der Gemeinde im 1. Weltkrieg, wurde von Konfirmanden gestiftet. In der Schublade unter der Holztafel liegt ein Buch mit den Namen der Gefallenen.
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© Kristina Bösenberg-Hanisch

Schiff "Anna Haack"

Votivschiffe findet man in vielen Kirchen von Hafenstädten. Sie wurden meistens von Seefahrern aus Dank oder als Bitte um Gottes Segen gestiftet.

Martha Hamann, eine Konfirmandin der Veröhnungskirche, hat unser Schiff gestiftet. Es soll zum Gebet für die Seefahrer aufrufen. Ein alter Seemann in Warnemünde hat die Drei-Mast-Bark angefertigt. Das Schiff trägt den Namen der Mutter der Stifterin und hängt unter der Ostempore.

Auf dem Segel steht der Text "Ich habe nun den Grund gefunden Der meinen Anker ewig hält".

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