Reformatorisch leben

Das Reformationsjahr zum Gedenken an den 31. Oktober 1517 geht seinem Höhepunkt entgegen, dem Festgottesdienst und Festakt zur Reformation in Wittenberg.

Viel war zu lesen in diesem Jahr zur Reformation, es gab eine Fülle von Veranstaltungen und Publikationen. Das alles ist gut zu wissen und hilft zu verstehen, doch was heißt das für mein Leben?Wie kann ich Reformation im Alltag leben? Ein Weg kann sein, mir immer wieder bewusst zu machen, dass Glaube ein Geschenk ist, dass Gott mich persönlich ansieht und dass er mich aufrichten will.

Ich muss mir Gottes Liebe nicht verdienen. Als Geschöpf Gottes bin ich gewollt und habe eine unverlierbare Würde. Gottes Geist befreit mich aus Ängsten und ruft zu einem neuen Leben.

Das macht mich frei. Und diese Freiheit kann ich leben. Ich kann mich frei äußern und einbringen in die Gesellschaft, kann zu meiner Meinung stehen. Ich brauche keine Angst vor Obrigkeiten zu haben, kann mir meine eigene Meinung bilden, frei und aufrecht.

Was mich selbst betrifft habe ich die Chance umzudenken, reformare, und mich neu mit Gottes Augen sehen. Ich bin gesegnet von Gott, Gott hat einen Plan mit mir. Diese Erkenntnis kann mich tragen durch mein Leben, durch meinen Alltag. Sie ist der Grund, auf den ich mein Leben bauen kann weit über das Gedenkjahr hinaus.

Lesen Sie unter hamburger-reformation.de, was es an Veranstaltungen in Hamburg zum Jubiläumsjahr 2017 gibt, * Konzerte, * Gesprächsreihen, * Feste und Hintergründe. Außerdem können Sie den Festgot-tesdienst und Festakt zur Reformation 2017live im Fernsehen verfolgen

Regine Währer