Gottesdienste in anderer Form

Wie kann man einen Gottesdienst auch mal anders gestalten? Dies ist die zentrale Frage des Gottesdienstlabors.

Welche Formen können wir entwickeln, Gottesdienstbesucher mit einzubeziehen in den Gottesdienst, sodass sie nicht mehr "stille Konsumenten" sein müssen, sondern sich selbst in den Gottesdienst einbringen können.

Wie kommen wir weg von festgeprägten Formen, deren Inhalt nicht mehr verstanden wird oder mit unserer Realität nicht mehr zu tun hat?

Jedes Gottesdienstlabor beschäftigt sich mit einem eigenen Thema, das im Team vorbereitet wird.

Alle sind eingeladen, mit ins Team zu kommen, den Gottesdiensten ein neues Gesicht zu geben.

Anstelle der Orgel spielt eine Band, die "Predigt" kann auch als Gespräch oder Anspiel gestaltet sein,

oder sogar als Mitmachaktion für die Gottesdienstbesucher.

Graphik: Helmut Lindner

Grenzen Ausgegrenzt - Eingegrenzt - Abgegrenzt

Gottesdienstlabor zum Thema „Grenzen“

Im Februar war das Thema des Gottesdienstlabors „Liebe“, Liebe aus biblischer, weltlicher Sicht und auch aus psychologischer Sicht.

Jeder und jede von uns hat Erfahrungen zum Thema Liebe gemacht, Vieles in unserem Leben dreht sich eben um die Liebe. Aus Gottes Liebe werden wir nie herausfallen. Gottes Liebe übersteigt all unsere menschlichen Vorstellungen.

Auch das Gottesdienstlabor am 10. Mai 20 beschäftigt sich mit einem Thema, das wir alle kennen, mit dem wir alle täglich leben: Grenzen.

Grenzen:  ausgrenzen – eingrenzen – abgrenzen – grenzenlos – grenzübergreifend – Grenzziehung – Begrenzung;

Worte, Begriffe, die die verschiedensten Assoziationen in uns hervorrufen.

Grenzenlose Freiheit kann eine Vision sein; oft genug müssen wir uns abgrenzen und unsere Grenzen wahren, um gut für uns zu sorgen, aber auch Erfahrungen, ausgegrenzt oder sogar gemobbt zu werden sind uns nicht fern.

Das ist ja gerade das Spannende Dinge, Worte, Sachverhalte zu hinterfragen, mit denen wir täglich Leben und sie im christlichen Kontext zu beleuchten.

Regine Währer