Die Frühkonfis schreiben ihre Version der Josefsgeschichte

Gemeinsam trotz Corona - Gemeinsam auf Abstand

 

Auch wenn unsere Konfi-Treffen im Gemeindehaus aufgrund des Virus nicht möglich waren, wollten wir dennoch zusammen die Konfi-Zeit gestalten und gemeinsam miteinander und füreinander und für andere etwas auf die Beine stellen.              

Dabei herausgekommen ist ein Heft zur Josefs-Geschichte aus dem 1. Buch Mose.

Alle Frühkonfis des Jahrgangs 2019/2020 haben daran mitgewirkt und die alttestamentliche Geschichte neu aufbereitet und in ihrer Sprache erzählt. Jede und jeder hat einen Abschnitt des Textes neu zusammengefasst und formuliert.

Unser Werk kann man im Gemeindehaus bestaunen. Dort wird es ausgehängt – im Treppenhaus zu den Jugendräumen. Außerdem kann man unser kleines Heft auch aus der Kirche, wo es ausliegt, mitnehmen und zu Hause in Ruhe lesen.

Wir wünschen allen Leser*innen viel Spaß mit dieser besonderen Bibelgeschichte!

 

Foto: Almut Kieffer

Konfirmanden-Alternativ-Camp Zusammensein und Gemeinschaft erleben: kreativ – spielerisch – sportlich

Was hatten wir uns gefreut auf das KonfiCamp auf Fehmarn, doch dann kam für dieses Jahr die Absage. Das fiel allen schwer. Aber es ganz ausfallen zu lassen, das kam nicht in Frage. Also: Machen wir es in Hamburg, vor Ort, und zwar an 2 Orten, in Hummelsbüttel und in Maria Magdalenen, denn die Gruppen durften nicht zu groß sein.  An beiden Orten sollte es dieselben Aktionen geben, zeitlich versetzt, damit das Material zwischen beiden Standorten hin und her wandern konnte.  

Ideen wurden gesammelt, Konzepte geschrieben, Material eingekauft und Teams gebildet. Schließlich stand ein Programm, bei dem für alle etwas dabei sein sollte.

Jeder Tag hatte sein eigenes Programm, sein eigenes Konzept: Von einer  CampOlympiade, über  ActionBound (Schnitzeljagt mit digitalen Mitteln), Gesellschaftsspielen, Seidenmalen und Kerzen gestalten, T-Shirts bemalen und Gipsskulpturen herstellen, Krimispiel, Fahrradtour, Graffiti, Dorfspiel Mister X,

Poetry Slam bis zur Gestaltung eines Jugendgottesdienstes. Klasse, was die Konfis alles gestaltet haben. T-Shirts bemalen erwies sich als eines der highlights, aber eigentlich gab es ganz viele highlights. Ganz besonders berührten mich wie auch viele Andere die online-Andachten auf zoom jeden Abend. Ab 19 Uhr konnten wir uns digital mit allen treffen und Spiele spielen, die online möglich sind. Ab 20 Uhr begann jeweils eine Andacht mit Bildern des Tages, einem geistlichen Impuls und einer Segensrunde, in der wir uns untereinander den Segen weitergaben.

So wurden wir zu einer Gemeinschaft, auch wenn wir nachmittags auf die 2 Standorte verteilt waren.

Dieses AlternativCamp war ein besonderes Erlebnis. Wir hatten viel Spaß und Freude und konnten Gemeinschaft erleben, was vielen von uns doch so sehr gefehlt hatte. Sicher werden wir auf das eine oder andere zurückgreifen können, wenn wir weiterplanen für die Konfis und Teamer.

Regine Währer

Foto: pixelio.de

Neues Konfirmandenkonzept

Ab diesem Jahr stellen wir unser Konfi-Modell um. Die Konfi-Zeit in unserer Gemeinde umfasst nicht mehr 3, sondern nur noch 2 Jahre.

Das Projekt-Jahr entfällt – die Konfi-Projekte und Praktika werden zukünftig in das Früh- und das Hauptkonfi-Jahr integriert.

Im 1. Jahr sind unsere Frühkonfis 12-13 Jahre alt und treffen sich 1x monatlich freitags abends. Sie werden weiter wie gewohnt beim Martinsmarkt in der Kaffeestube mithelfen und unsere Gemeinde durch verschiedene Praktika auch weiter kennenlernen. Sie dürfen 4 Aktionen/Aufgaben auswählen:

  • Mitarbeit in unserer KinderKirche
  • Mitgestaltung des Gemeindebrief in unserer Gemeindebrief-Redaktion
  • Mitwirkung beim Krippenspiel an Heilig Abend
  • Eine Lesung im Gottesdienst übernehmen
  • Unsere Küsterin bei den Vor- und Nachbereitungen in der Kirche unterstützen

Zum Frühkonfi-Jahr gehört außerdem ein RegioKonfiTag, den wir gemeinsam mit der Konfi-Gruppe aus Hummelsbüttel und Ohlsdorf-Fuhlsbüttel veranstalten. Zusammen mit dieser Gruppe werden wir in den Sommerferien zwischen dem Früh- und dem Hauptkonfi-Jahr auch nach Fehmarn aufs KonfiCamp fahren.

Die Hauptkonfis (13-14 Jahre) treffen sich in ihrem 2. Konfi-Jahr alle 14 Tage dienstags nachmittags von 16:45-18:15 Uhr.

Auch die Hauptkonfis werden weiter beim Martinsmarkt aktiv sein und Produkte an ihrem Konfi-Stand verkaufen und beim Los-Verkauf helfen.

 Außerdem werden sie ein Sozial-Praktikum bei einer kirchlichen Organisation absolvieren und so z.B: den Duckdalben, den Mitternachtsbus, die Rathauspassage, das Christophorushaus oder die KiTa Maria Magdalenen genauer kennenlernen und einen Blick über den Tellerrand unserer eigenen Gemeinde werfen.

Auf die Konfis aus Ohlsdorf-Fuhlsbüttel und Hummelsbüttel werden sie an zwei weiteren RegioKonfiTagen auch nochmals treffen.

Während beider Jahre ist der Besuch von 10 Gottesdiensten pro Jahr außerdem weiter Bestanteil der Konfi-Zeit.

Diese Umstellung unseres Konfi-Konzeptes hat zur Folge, dass es in diesem Jahr keine neue Anmeldung geben wird.

Im Mai 2021 findet unsere nächste Konfi-Anmeldung statt für die Jugendlichen, die dann 12-13 Jahre alt sind, also Jahrgang 2008/2009.

 

 

Konficamp 2019 auf Fehmarn

55 Konfirmanden*innen aus der Region Mittleres Alstertal und ein regionales Team waren dabei, als es hieß: Auf zum KonfiCamp nach Fehmarn! Und wie schon im vergangenen Jahr, als Maria Magdalenen das erste Mal dabei war, war es ein bemerkenswertes KonfiCamp. 

7 Tage mussten alle zunächst widrigen Wetterverhältnissen trotzen. Es entwickelte sich ein „Mehrere-LagenLook“, denn Kälte und Sturm machten Allen zu schaffen. Aber das Gute beim KonfiCamp: Es geht nicht darum, wie gestylt man rumläuft oder ob das Aussehen perfekt ist.

Beim KonfiCamp geht es darum, in großer Gemeinschaft heraus zu bekommen: Wer ist der Jesus? Wer ist dieser Jesus für mich? Wie stelle ich Ihn mir vor? Was hat er gesagt und was hat das heute mit mir zu tun? Vergebung – ist das ein Thema für mich? Das Abendmahl, Passion und Ostern: Wie ist das damals gewesen? Kann ich mich da reinversetzen? Die 10 Gebote für heute und welche Regeln brauchen wir, geben wir uns selbst? 

Für einige Konfirmanden*innen stellte sich auch die Frage: Sage ich jetzt und hier „Ja“ zu Gott? Will ich mich hier auf dem KonfiCamp in der Ostsee in einem großen Gottesdienst aller Gemeinden auf dem Camp taufen lassen? 

Und natürlich geht es ganz viel um darum, Gemeinschaft zu erleben und auch Freude und Spaß zu teilen. Ein Freizeit-Team hatte für jeden Tag neue Aktionen und Spiele parat, mittags in der freien Zeit oder mit dem Abendprogramm für alle.  Für Verpflegung war bestens gesorgt durch das Küchenteam, und die Sanis kümmerten sich um alle kleineren oder größeren Verletzungen. 

Die letzten 4 Tage brachten dann doch noch Wärme mit sich, sodass die Konfis sich in die 16 Grad kalte Ostsee stürzen konnten - natürlich unter Badeaufsicht. So eine erlebte Gemeinschaft schweißt zusammen.

Die geographischen Grenzen zwischen unseren Gemeinden im Mittleren Alstertal verlieren ihre Bedeutung, jetzt, wo die Konfis sich hin und her freudig weiter verabreden. Und es waren nicht wenige, die fragten: Wann können wir als Teamer wieder mit dabei sein? Das können sie: Als Trainee beim nächsten Camp (Trainees erhalten bei dem Camp eine Schulung) oder in der Teamerschulung nach der Konfirmation in der regionalen Jugendarbeit bei Jugendreferentin Almut Kieffer. Ein tolles Angebot!