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Mit dem sich über knapp drei Jahre erstreckenden Konfirmandenunterricht geht die Maria-Magdalenen-Gemeinde einen besonderen Weg: 

Im ersten Jahr findet ca. 1 Mal im Monat Unterricht statt (freitagsabends von 17:0020:00 Uhr), im Mittelpunkt stehen das Kennenlernen von Kirche, Gemeinde und biblischen Geschichten.

Im zweiten Jahr stehen einzelne Projekte zur Mitarbeit oder zum Kennenlernen verschiedener kirchlicher Arbeitsbereiche an. Regelmäßigen Unterricht gibt es nicht. Jedoch vorher festgelegte Treffen zum Basteln für den Martinsmarkt und zu Vor- und Nachbereitung des Konfi-Praktikums, das die Jugendlichen nach ihren Wünschen z.B. in unserer KiTa, im Seniorenheim, im Duckdalben oder beim Mitternachtsbus absolvieren können. Zum Abschluss des zweiten Jahres fährt die Gruppe in den Sommerferien gemeinsamen mit den Gemeinden Ohlsdorf-Fuhlsbüttel, Christophorus zu Hummelsbüttel, AltRahlstedt und Meiendorf-Oldenfelde 11 Tage nach Fehmarn aufs KonfiCamp. Unsere Region Mittleres Alstertal, bestehend aus unserer Gemeinde und den Gemeinden aus OhlsdorfFuhlsbüttel und Hummelsbüttel versteht sich dabei als eine große Gruppe. Deswegen wird es vor und nach dem Camp auch insgesamt drei gemeinsame regionale Konfi-Treffen geben.

Im Abschlussjahr trifft sich die Gruppe dann wieder im 14-tägigen Rhythmus, dienstags von 16:45-18:15 Uhr, um das bisher Gelernte im Gespräch zu vertiefen und sich weiter auf die Konfirmation vorzubereiten. Auch wenn dieses dreijährige Modell für viele sicher gar nicht so einfach mit dem Schulalltag und übrigen Freizeitaktivitäten zu verbinden ist, wird dadurch die Möglichkeit geboten, als Gruppe enger zusammenzuwachsen und sich auch in der Gemeinde stärker zu beheimaten.

 

55 Konfirmanden*innen aus der Region Mittleres Alstertal und ein regionales Team waren dabei, als es hieß: Auf zum KonfiCamp nach Fehmarn! Und wie schon im vergangenen Jahr, als Maria Magdalenen das erste Mal dabei war, war es ein bemerkenswertes KonfiCamp.  7 Tage mussten alle zunächst widrigen Wetterverhältnissen trotzen. Es entwickelte sich ein „Mehrere-LagenLook“, denn Kälte und Sturm machten Allen zu schaffen. Aber das Gute beim KonfiCamp: Es geht nicht darum, wie gestylt man rumläuft oder ob das Aussehen perfekt ist. Beim KonfiCamp geht es darum, in großer Gemeinschaft heraus zu bekommen: Wer ist der Jesus? Wer ist dieser Jesus für mich? Wie stelle ich Ihn mir vor? Was hat er gesagt und was hat das heute mit mir zu tun? Vergebung – ist das ein Thema für mich? Das Abendmahl, Passion und Ostern: Wie ist das damals gewesen? Kann ich mich da reinversetzen? Die 10 Gebote für heute
und welche Regeln brauchen wir, geben wir uns selbst?  Für einige Konfirmanden*innen stellte sich auch die Frage: Sage ich jetzt und hier „Ja“ zu Gott? Will ich mich hier auf dem KonfiCamp in der Ostsee in einem großen Gottesdienst aller Gemeinden auf dem Camp taufen lassen?  Und natürlich geht es ganz viel um darum, Gemeinschaft zu erleben und auch Freude und Spaß zu teilen. Ein Freizeit-Team hatte für jeden Tag neue Aktionen und Spiele parat, mittags in der freien Zeit oder mit dem Abendprogramm für alle.  Für Verpflegung war bestens gesorgt durch das Küchenteam, und die Sanis kümmerten sich um alle kleineren oder größeren Verletzungen.  Die letzten 4 Tage brachten dann doch noch Wärme mit sich, sodass die Konfis sich in die 16 Grad kalte Ostsee stürzen konnten - natürlich unter Badeaufsicht. So eine erlebte Gemeinschaft schweißt zusammen. Die geographischen Grenzen zwischen unseren Gemeinden im Mittleren Alstertal verlieren ihre Bedeutung, jetzt, wo die Konfis sich hin und her freudig weiter verabreden. Und es waren nicht wenige, die fragten: Wann können wir als Teamer wieder mit dabei sein? Das können sie: Als Trainee beim nächsten Camp (Trainees erhalten bei dem Camp eine Schulung) oder in der Teamerschulung nach der Konfirmation in der regionalen Jugendarbeit bei Jugendreferentin Almut Kieffer. Ein tolles Angebot!