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Eröffnung einer neuen Pfadfindergruppe für Kinder

Hallo,

wir sind  talebi (Frida Striewe) und vorutire (Hanna Kumm). Wir sind 15 und 16 Jahre alt und hier in Klein Borstel bei den Christlichen Gemeinde Pfadfindern.

Ab Mitte März möchten wir eine neue Meute also eine Pfadfindergruppe für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren eröffnen. Je nachdem wie sich die aktuelle Corona-Situation entwickelt, kann sich der Start der Gruppe jedoch auch noch verzögern. Wir wollen uns immer montags für eineinhalb Stunden im Gemeindehaus treffen und gemeinsam spielen, singen, basteln, draußen sein und vieles mehr.

Jede*r in der angegebenen Altersgruppe ist herzlich willkommen und kann unter der E-Mail-Adresse vorutire@stammfridtjofnansen.de angemeldet werden.

Weitere Informationen über unsere Pfadfinderarbeit finden Sie außerdem auf unserer Homepage: cgp-hamburg.de

Wir freuen uns über viele Anmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen,

talebi und vorutire

Die Pfadfinderarbeit im Stamm Fridtjof Nansen

Der Stamm Fridtjof Nansen

Unser Stamm Fridtjof Nansen besteht aus ungefähr vielen sehr lustigen und netten Pfadfindern und angehenden Pfadfindern. Neben den Sippen (die einzelnen Gruppen im Alter von 12-18 Jahren) sind die Wölflingen fester Bestandteil des Stammes. Hierbei handelt es sich um Pfadfindergruppen für Mädchen und Jungs im Alter von 7 bis 10 Jahren.

Du kannst bei uns viele neue Freunde aus der Umgebung Klein Borstel kennen lernen. Das Abenteuer Natur ist ein sehr breit gefächertes Gebiet und es ist interessant zu lernen wie man z.B. in der Natur ein Zelt baut und auf einem Feuer ein leckeres Essen kocht.

Alle unseren Jugendgruppenleiter (Sippenführer) arbeiten ehrenamtlich in der Pfadfinderarbeit.
Unseren Stamm gibt es seit 1982 (und seit 1977 gibt es bereits Pfadfinderarbeit in Klein Borstel).
Wir tragen eine Kluft, die zeigen soll: Wir sind alle gleich! Sie setzt sich zusammen aus dem grauen Fahrtenhemd und einem blauen Halstuch.

http://www.stammfridtjofnansen.de

Die schönste Sommerfahrts-Begegnung der Goldregenpfeifer Bereicherung auf unserem Sommerlager von den Goldregenpfeifern

 

Wir Goldis waren in diesem Jahr auf der Peene in Mecklenburg-Vorpommern Kanu fahren. Nach einer wunderschönen und erlebnisreichen Sommerfahrt fuhren wir noch für unser ganz eigenes kleines Sommerlager nach Rügen. Dort trafen wir auf die Löffler. Unsere Kohten bauten wir auf einem Naturcampingplatz direkt neben dem Strand auf. Während wir anderen alle im Wald auf Hering-und Stangensuche waren, traf trolo das erste Mal auf unsere schönste Sommerfahrts-Begegnung.

Leise setzte sich ein vierjähriges Mädchen neben sie und schaute ihr beim Knüpfen zu. Nach kurzer Zeit stellte sie trolo ihr aufblasbares Einhorn und ihr Fahrrad vor. Als die anderen wieder da waren und die Kohte aufbauten, war das Mädchen schon mitten drin. Sie stellte sich als Linea vor und auch ihr kleiner zweijähriger Bruder Miki war nun mit dabei. Die beiden waren mit ihren Eltern ein paar Wohnwagen weiter campen, doch die Eltern bekamen ihre Kinder in den nächsten Tagen nicht mehr viel zu Gesicht. Denn Linea und Miki waren ab da eigentlich immer bei uns.

Wir teilten unser Essen mit ihnen und sie brachten uns auch immer wieder Kekse und Gemüse vorbei. Häufig verteilte Miki die Kekse ganz gerecht, je einen für sich, einen für eine von uns und dann wieder einen für sich und einen für jemanden von uns. Luna gab er z. B. auch einmal einen Keks und nahm ihn ihr dann doch wieder weg, um ihn selber zu essen. Begeistert lauschten die beiden auch immer unseren Liedern. Besonders gut gefiel ihnen „Probier’s mal mit Gemütlichkeit.“

Immer wenn wir in der Kohte saßen, kletterte Linea zu uns und zeigte uns ihre Einhorn-Hefte, ihr Spielhandy, ihren Spiel-Autoschlüssel und ihren Spiel-Lippenstift. Auch während each uns in der Kohte unser Buch vorlas, kuschelte sie mit uns zwischen den Schlafsäcken und lauschte dem Buch. Als sie dort so lag und die „Sterne“ auf der Kohtenbahn bewunderte, sagte sie: „Wenn ich mal groß bin, werde ich auch Pfadfinderin.“ Als wir am Strand einen Sandburgenwettbewerb veranstalteten, half Linea auch fleißig mit. Ihre Aufgabe bestand vor allem darin, die Haustiere für den Burggraben zu beschaffen. Dafür fischte sie mit dem Eimer Quallen aus dem Meer. Dabei ist einmal plötzlich ihr Eimer aufs Meer getrieben und trolo hat ihn todesmutig aus den Fluten gerettet. Danach backte sie auch noch Blaubeermuffins aus dem Sand für uns.

Linea liebte es, Schildkröte am Strand zu spielen. Sie erklärte pflinala auch, wie man auf so eine Schildkröte aufpassen muss. Zum Beispiel darf man Schildkröten nicht erschrecken, weil sie sich dann immer unter Handtüchern verstecken. Auf einer Sommerfahrt lernt man eben alles Mögliche. Nach dieser lehrreichen Stunde schaute sie pflinala tief in die Augen und kam mit ihrem Gesicht auf pflinalas zu. Dann entschloss sie ganz bestimmt: „Dich lade ich heute zu meinem Teekränzchen ein.“ pflinala fühlte sich danach sehr geehrt.

Dann war der Abend der Tschairunde gekommen und beide Sippen machten es sich zusammen am Strand gemütlich. Am Horizont sah man dann zwei kleine Gestalten auf die Pfadfinder*innen zu tapsen. Linea und Miki gesellten sich zu uns und machten es sich ebenfalls bequem. Linea brachte auch ihre „Allzeit Bereit Ausrüstung“ mit. Dazu gehörte ein „Mia and me“ Heft, das Spielzeughandy, der Spielzeuglippenstift, der Autoschlüssel und natürlich Snacks für unterwegs. Die naschte sie dann zwischendurch, bis es Zeit war, ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen wurde dann alles hektisch zusammengepackt, denn wir wollten unbedingt unseren Bus bekommen. Aber von Linea wollten wir uns natürlich noch unbedingt verabschieden. pylu und pflinala gingen kurz vor der Abfahrt zu den Eltern der beiden, um über den Artikel zu sprechen. So entstand ein lustiges Gespräch mit Papa „Kater“ (Pfadfindername). Der war nämlich auch ganz lange beim VCP und hat mit unserem Bund vielleicht schon einmal auf dem Kirchentag „gechillt“. Kater will nächstes Jahr mit Linea auch gerne zum Bundeslager kommen. Als alle dann schon ihre Rucksäcke aufhatten, kam Linea im schnellen Schritt angelaufen, um uns noch ein Abschiedsgeschenk zu übergeben. Jeder bekam eine Karte eines Tier-Quartetts geschenkt. Biber, Läuse, Käfer und Maulwürfe…..alles war dabei. Diese Karte tragen wir auch heute noch voller Freude bei uns. Wir hoffen, dass Linea sich ihren Traum erfüllt, Pfadfinderin zu werden. Wir können es nur empfehlen.