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Gemeindeumfrage zu Leitlinien innerhalb des Präventionskonzeptes

Seit mittlerweile rund einem Jahr erarbeitet unsere Kirchengemeinde ein Präventionskonzept, um unsere Gruppen, Kreise und Räume zu sicheren Orten für alle zu machen – ohne körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt.

Uns – dem Arbeitskreis Prävention – ist wichtig, dass sich alle interessierten Gemeindeglieder an diesem Prozess beteiligen können. Aus diesem Grund gab es beispielsweise im letzten Jahr bereits einen Info-Abend in der Kirche.

Nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir versuchen möchten, Leitlinien für unsere Gemeinde zu formulieren. Wir möchten die Ideale und Haltungen, die Grundwerte unserer Gemeinde festhalten. Diese Leitlinien sollen allen Menschen, die sich in unserer Gemeinde engagieren oder unsere Gruppen und Angebote besuchen, Orientierung bieten und eine gemeinsame Identität und Bindung ermöglichen.

Am besten kann uns das gelingen, wenn sich möglichst viele Menschen aus unserer Gemeinde daran beteiligen und uns ihre Eindrücke und Meinungen schildern. Dazu haben wir 7 Fragen entwickelt und freuen uns, wenn Sie oder wenn Du die beantwortest!

Die Fragen finden sich abgedruckt in diesem Gemeindebrief. Einfach die Seite austrennen, ausfüllen und im Gemeindebüro für uns abgeben.

Es ist auch möglich, sich online an unserer Umfrage zu beteiligen: https://www.surveymonkey.de/r/TLQHB8Q

Wir bitten um Teilnahme bis spätestens zum 17.9.2020. Anschließend werden wir die Umfrage auswerten und die Ergebnisse zusammenfassen.

Vielen Dank!

Präventionskonzept: guter Schutz an erster Stelle

Unsere Gemeinde ist bereits seit mehreren Monaten auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept. Wir möchten die Kinder, Jugendlichen und auch die Erwachsenen, die in unserer Kirchengemeinde an Angeboten teilnehmen vor Grenzverletzungen und sexueller Gewalt schützen. 

Dafür ist vieles nötig: Unser „Team Schutzkonzept“ hat unter Anleitung der unabhängigen Beratungsstelle Wendepunkt e. V. bereits Anfang des Jahres eine Risikoanalyse durchgeführt und gemeinsam überlegt, wo und wie solche Übergriffe in unserer Gemeinde passieren könnten und welche Maßnahmen wir dagegen ergreifen können, um dem vorzubeugen. In einer ersten Veranstaltung, zu der wir im Mai eingeladen hatten, haben wir über unsere Arbeit informiert und neue Teammitglieder dazu gewonnen.

Aktuell sind wir dabei, einen Handlungsplan für den Notfall auszuarbeiten. Wir beschäftigen uns damit, was passiert und was wir tun müssen und wollen, wenn es zu einem Verdachtsfall kommen sollte. Wer sollte dann informiert werden? An welche Fachstelle außerhalb unserer Gemeinde wenden wir uns, um die Situation gewissenhaft einschätzen zu können? Wie gehen wir dann vor? Wie können wir ein mögliches Opfer schützen? Wie möchten wir mit einem möglichen Täter/einer Täterin umgehen?

Zu diesem - und allen anderen Terminen - sind weitere Interessierte aus unserer Gemeinde herzlich eingeladen.

Wir werden uns zu diesem und verschiedenen weiteren Themen, die unser Präventionskonzept umfassen wird, auch an die verschiedenen Gemeindegruppen wenden, unsere Ideen und Überlegungen vorstellen und die Gruppen und Menschen in unsere Arbeit mit einbeziehen.

Die nächsten Treffen des „Team Schutzkonzept“ findet statt am: 27.01.2020 / 24.02.202 / 30.03.2020