Bericht aus dem Kirchengemeinderat


Seit der letzten Gemeindeversammlung am 15. April letzten Jahres hat sich einiges in unserer Kirchengemeinde getan. Vieles war zu dem Zeitpunkt unvorhergesehen: Für die Nachfolge von Pastor Volker Simon und Kantorin Andrea Coch mussten die Bewerbungsverfahren auf den Weg gebracht werden. Sebastian Pietsch ist aus
dem Kirchengemeinderat ausgeschieden. Die Öffentlichkeitsarbeit muss neu organisiert werden. Das Pastorat an der Kirche St. Marien benötigte dringend eine Modernisierung.
Zu guter Letzt hat nun auch unsere Gemeindesekretärin Madré Bräuer für den Sommer gekündigt. Das ist eine kleine Auswahl der vielen Aufgaben, die die Mitglieder des Kirchengemeinderates (KGR) letztes Jahr zu bewältigen hatten. Und vieles davon konnte der KGR noch nicht abschließen: die Nachfolge von Sebastian Pietsch ist nicht geklärt, die sehr gute Arbeit von Andrea Kaiser für unsere Öffentlichkeitsarbeit ist noch nicht aufgefangen worden und das Bewerbungsverfahren für die Nachfolge von Madré Bräuer muss jetzt auch auf den Weg gebracht werden. Doch vieles war in den vergangenen zehn Monaten (wenn ich diesen Artikel schreibe, ist es Mitte Februar) auch positiv: Pastorin Britta Eger hatte ihre Arbeit bereits bei uns begonnen, mit Pastorin Anja Botta hatten wir zeitweise Verstärkung für die pastorale Arbeit und seit Mitte Februar ist Pastorin Stefanie Günther in unserer Kirchengemeinde tätig. Mit Hilfe von Firmen und ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen konnte das Pastorat renoviert werden. Alle unsere Veranstaltungen – wie zum Beispiel Konzerte und Feste – waren erfolgreich. Die kaum enden wollende Arbeit ließ den Mitgliedern des Kirchengemeinderates(KGR) für die Beantwortung der größten Frage in unserer Gemeinde „Was wird aus dem Standort Nikodemus?“ kaum Zeit und Raum. Sie haben es immer wieder bedauert, dass sie sich nicht so darum kümmern konnten, wie Sie es auch von ihnen erwartet haben. Darum hat sich der KGR auf seinem Klausurwochenende vom 8. bis 10.Februar ausschließlich damit beschäftigt, wie diese Frage beantwortet werden kann. Der KGR war sich sehr schnell darin einig, dass die Standortfrage Nikodemus nicht ohne den Standort St. Marien zu sehen ist. Es muss ein Konzept für die gesamte Kirchengemeinde erstellt werden, um das christliche Leben unserem Stadtteil auch für die künftigen Generationengewährleisten zu können. Darum wurden zwei Ausschüsse „Standort Nikodemus“ und „Gemeindekonzept“ berufen, die sich im Februar konstituiert haben und deren Aufgaben es ist, Konzepte zu erarbeiten, die finanziell, räumlich, pastoral, personell für die Kirchengemeinde zu realisieren sind. Im Oktober werden die Ergebnisse beider Ausschüsse auf einem KGR-Tag zusammengetragen und zusammengeführt. Dann kann der KGR sagen, was für die Kirchengemeinde machbar und realisierbar ist und seine Pläne Ihnen vorstellen. Auf unserer nächsten Gemeindeversammlung am 16. Juni möchten wir Sie über den Fortlauf der Arbeit möglichst umfassend informieren. Sollten Sie jetzt schon Fragenhaben, so rufen Sie mich gerne an (Telefon 63 99 79 31).
Birgit Wiemann, Vorsitzende des Kirchengemeinderates