Kirche und Gemeindehaus am Rockenhof

Nachdem Volksdorf 1934 die erste eigene Pfarrstelle bekommen hatte, wurde 1939 auf dem Rockenhof ein Gemeindehaus mit Pastorat gebaut. 1948 wurde die ev.-luth. Kirchengemeinde Volksdorf selbstständig und konnte 1952 die erste eigene Kirche auf dem Rockenhof weihen.

Mehr zur Kirche und der imposantem Orgel finden Sie in diesem Wikipedia-Artikel.

Diese Keimzelle des gemeindlichen Lebens in Volksdorf, der weithin sichtbare Rockenhof mit der großen Kirche, dem Kirchenbüro, zwei Pastoraten, der reichhaltigen kirchenmusikalischen Arbeit und vielen Gruppen ist auch heute der zentrale Anlaufpunkt für die ganze Gemeinde.

Sonntags nach dem Gottesdienst um 9.30 Uhr und der Kaffeestube, die sich oft anschließt, kehrt in der Regel auf dem Rockenhof wieder Ruhe ein. Es sei denn, am Abend steht ein Konzert auf dem Plan oder die Konfirmanden des Konfi-Camps treffen sich nach dem Gottesdienst zum Konfirmandenunterricht.

Unter der Woche herrscht fast immer reges Treiben: Das Kirchenbüro mit Frau Ruge-Schmidt ist Anlaufpunkt für Gemeindeglieder mit ihren Anliegen und auch für Wohnungslose, die sich dort in regelmäßigem Abstand eine kleine Spende abholen können.Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen sich zu Sitzungen, beim Kopieren oder zum innergemeindlichen Austausch.

Pastorin Frietzsche und Pastor Burmester, beide mit ihren Pastoraten am Rockenhof angesiedelt, leben und arbeiten hier und von hier aus als Seelsorgerin und Seelsorger für ihre Gemeindebezirke und erfüllen ihre Aufgaben in Leitung und Verwaltung der Gemeinde. Auch Pastorin Gentzsch hat hier ihr Arbeitszimmer.

Timo Rinke erledigt im Kantorat die administrativen Arbeiten, die seine Tätigkeit in der Gemeinde und für den Kirchenkreis mit sich bringt.

Vielfalt und Lebendigkeit der kirchenmusikalischen Arbeit werden sichtbar (und hörbar), wenn die Kantorei am Rockenhof probt – und ganz besonders, wenn die vielen Gruppen der Kinderkantorei mittwochs und donnerstags singen.

Am Donnerstag probt im Gemeindehaus der von Alt bis Jung bunt gemischte Posaunenchor.

Die Senioren des Seniorengesprächskreises St. Johannes lassen sich einmal monatlich bei Kaffee und Kuchen informieren oder unterhalten. Immer wieder an einem Freitag können sie sich im Gemeindesaal bekochen und verwöhnen lassen.

Der Jugendarbeit gehört das Untergeschoss ( Eingang von der Straße Rockenhof).


Kirche und Gemeindehaus St. Gabriel

Eher versteckt liegt das zweite Zentrum der Gemeinde im Sorenremen 16, in einer ruhigen Sackgasse. 1961 wurde dort mit dem Bau eines Gemeindehauses mit Pastorat dem stetigen Wachstum der Gemeinde Rechnung getragen. 1968 wurde die zweite Kirche der Gemeinde, St. Gabriel, geweiht.

Auch wenn nur wenige Menschen hier vorbeikommen und der Kirchturm nicht von Weitem schon zu sehen ist - im Sorenremen ist es nicht so ruhig, wie die Lage in einer Sackgasse am Rande eines Landschaftschutzgebietes erwarten ließe.

Am Sonntag rufen die Glocken um 11 Uhr zum Gottesdienst und zur Kinderkirche, die parallel zum Gottesdienst für die Erwachsenen angeboten wird. Während diese oben dem Gottesdienst ungestört folgen können, erfahren die Kleinen unten im Regenbogenraum spielerisch und kreativ biblische Geschichten.

Der Gesprächskreis St. Gabriel trifft sich am ersten Dienstag im Monat zu Kaffee, Kuchen, Klönschnack und wechselndem Programm.

Musikalisch geht es in St. Gabriel zweimal wöchentlich zu: Am Montag probt das Kirchenorchester Volksdorf im Gemeindesaal, am Donnerstagabend trifft sich dort die Kantorei St. Gabriel.

In der Kapelle St. Gabriel im Untergeschoss finden einmal monatlich die von einer gemeindlichen Gruppe angebotene Taizé-Andacht.

In der Kapelle finden auch regelmäßig Gottesdienste mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeitenden der drei Arche-Häuser in Volksdorf statt, abwechselnd als ev.-luth. Abendmahlsfeier  mit Pastorin Frietzsche und als röm-kath. Eucharistiefeier mit einem katholischen Kollegen.


Kindertagesstätte (und ehemaliges Gemeindezentrum) St. Johannes

Von 1972 bis 2004 hatte die Gemeinde ihren dritten Standort im Gemeindezentrum St. Johannes am Volkdorfer Damm mit Pastorat und Gemeindehaus mit kleinem Glockenturm und einem Küsterhaus. Im Mehrzweckraum wurden Gottesdienste gehalten, Gruppen und Kreise hatten in St. Johannes ihr Zuhause wie auch der Kindergarten und die offene Jugendarbeit.

Im Zuge der Umstrukturierung der Gemeinde infolge sinkender Kirchensteuereinnahmen musste das Zentrum 2004 geschlossen werden. In einem feierlichen letzten Gottesdienst am 8. Oktober 2004 wurde das Zentrum entwidmet. Der Gottesdienst war auch Abschluss der letzten Kinderbibelwoche in St. Johannes.

An das Gemeindezentrum St. Johannes erinnert heute am Kirchturm der Kirche am Rockenhof die Gebetsglocke, die dort am 24. Juni 2007, dem Johannestag, neu geweiht wurde.

Das Grundstück wurde an die Wichern Baugesellschaft verkauft, die dort nach Abriss des Gemeindezentrums 39 Mietwohnungen errichtete und auch einen modernen Kindergarten einplante, den die Kirchengemeinde mieten konnte. Der Kindergarten fand während der Bauzeit Obdach auf der anderen Straßenseite in der Grundschule Buckhorn.

Am 1. September 2006 konnten die neuen, hellen Räume auf 270 qm Fläche mit ihrem waldnahen Außengelände, das zum Toben und Klettern einlädt, eingeweiht werden. Seitdem können in der Kindertagesstätte St. Johannes über sechzig Kinder in einer Kreativwerkstatt, in Projekträumen und einem eigenen Andachtsraum "mit Gott groß werden".
mehr dazu: KiTa St. Johannes