Herzlich willkommen in unserer Kirchengemeinde!

Der Kirchberg mit der Matthias-Claudius-Kirche, mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten ist ein Treffpunkt der Menschen aus den Ortsteilen Wohldorf und Ohlstedt. Zwei wunderbar grüne Wohnorte mit vielen hohen Bäumen, so dass im Sommer oft der Himmel kaum zu sehen ist.

Die Matthias-Claudius- Kirche ist ein Raum, der den Besuchern auf schlichte Weise Geborgenheit vermittelt. Er hat eine hervorragende Akustik. Die musikalischen Aktivitäten mit Chor-, Orgel- und Kammermusik sind denn auch wichtiger Schwerpunkt der Gemeinde. Aber auch die Bedürfnisse von Kindern und Familien spiegeln sich in der Arbeit wider. Näheres im Gemeindeleitbild und auf diesen Seiten und am allerbesten in der persönlichen Begegnung.


Weiter auf dem Weg zur Fusion

Nun ist die Entscheidung gefallen. Alle drei Kirchengemeinderäte haben mit großer Mehrheit beschlossen, zum 1.1.22 aus den Kirchengemeinden Wohldorf-Ohlstedt, Lemsahl-Mellingstedt und Bergstedt die neue Kirchengemeinde Oberalster-Bergstedt zu bilden.

Das ist ein guter Start, und nun gilt es, in den nächsten Monaten dies zu konkretisieren. Das sind zum Teil recht formale Dinge, die da noch beschlossen und geregelt werden müssen, zum Teil aber auch viele inhaltliche Fragen. Wie soll das Gemeindeleben gestaltet werden, damit es uns gelingt, stärker zusammen zu wachsen, uns gegenseitig besser kennenzulernen und auszutauschen? Das ist durch Corona natürlich in besonderer Weise erschwert. Außer Gottesdiensten findet im Moment praktisch kein Gemeindeleben statt. Die Kirchengemeinderäte tagen in diesem Jahr aber schon alle 2 Monate gemeinsam, denn mehr und mehr werden nun die Entscheidungen gefällt, die das nächste Jahr betreffen und da müssen alle mit einbezogen sein.

So haben wir uns mit der konzeptionellen Planung für die Kirchenmusik beschäftigt und mit Gebäudefragen. Die Ausschüsse entwickeln Konzepte für die Jugendarbeit und für die Öffentlichkeitsarbeit. Ab Dezember dieses Jahres wird es dann einen gemeinsamen Gemeindebrief geben. Wir merken schon jetzt: Allein dadurch, dass wir den Verantwortlichen aus den Gemeinden erst mal erläutern müssen, was unsere bisherige Praxis und Tradition war, hinterfragen wir uns selbst, bekommen Anregungen, wie die anderen es machen. So kommen wir heraus aus dem, „das haben wir immer schon so gemacht, das muss so bleiben“ und dem „das funktioniert bei uns sowieso nicht.“ So werden wir in den nächsten Monaten noch manches Thema neu bedenken. Möge dies auch weiter in dem Geist der gegenseitigen Wertschätzung gelingen, mit dem wir begonnen haben.

Noch findet die Fusion in den Planungen der Kirchengemeinderäte statt. Sobald wir die Corona-Beschränkungen hinter uns lassen können, betrifft sie auch das gesamte Gemeindeleben. Dabei werden wir das Bewährte bewahren und die Chancen für neue Prozesse nutzen.

In den vergangenen Monaten haben sich schon manche Menschen aufgemacht und haben die Präsenzgottesdienste in den Nachbargemeinden aufgesucht. Das war ein schönes Zeichen für das Interesse an unserer gemeinsamen neuen Gemeinde.

Richard Tockhorn


Das sind wir

In den Sätzen zum Gemeindeleitbild heißt es u. a.:

  • In der Gemeinde haben Christen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des Glaubens einen Platz. In unserer Evangelisch-Lutherischen Gemeinde ist die Freiheit eines Christenmenschen und der Dienst am Nächsten Ausdruck für einen gelebten Glauben. Sie dient damit auch dem Zusammenleben der ganzen Gesellschaft.
  • In die Gottesdienste sind alle Menschen und Gruppierungen eingeladen. Sie betonen besonders die Gemeinschaft der feiernden Gemeinde, in der Christus selbst lebendig ist. Dies kommt auch in vielen Festen und Feiern zu unterschiedlichen Anlässen auf dem Kirchberg zum Ausdruck.
  • Verschiedene Formen der Teilnahme am Gemeindeleben sind ausdrücklich möglich: Vom Besuch bei bestimmten familiären Anlässen bis zur Übernahme von Verantwortung für Gottesdienst und Gemeindeleben.