Herzlich willkommen in unserer Kirchengemeinde!

Der Kirchberg mit der Matthias-Claudius-Kirche, mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten ist ein Treffpunkt der Menschen aus den Ortsteilen Wohldorf und Ohlstedt. Zwei wunderbar grüne Wohnorte mit vielen hohen Bäumen, so dass im Sommer oft der Himmel kaum zu sehen ist.

Die Matthias-Claudius- Kirche ist ein Raum, der den Besuchern auf schlichte Weise Geborgenheit vermittelt. Er hat eine hervorragende Akustik. Die musikalischen Aktivitäten mit Chor-, Orgel- und Kammermusik sind denn auch wichtiger Schwerpunkt der Gemeinde. Aber auch die Bedürfnisse von Kindern und Familien spiegeln sich in der Arbeit wider. Näheres im Gemeindeleitbild und auf diesen Seiten und am allerbesten in der persönlichen Begegnung.


Stichwort: Gemeinde

„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ So einfach geht das also mit Gemeinde! Komisch, dass Gemeinde oft so kompliziert und schwer erscheint… Gerade in Zeiten, wenn alles im Umbruch erscheint, viele Veränderungen ins Haus stehen und noch nicht so richtig abzusehen ist, wie es denn werden wird.

Was macht eigentlich Gemeinde aus? Sicher nicht, dass alles immer so bleibt wie es vertraut und auch geliebt war. Aber schon so, dass die Mitte, um die sich die Gemeinde sammelt, bleibt. „wenn ihr in meinem Namen zusammenkommt, dann bin ich mitten unter euch.“ So einfach und so schwer, so weit entfernt im alltäglichen Miteinander und Gerangel. Da kommt Gemeinde manches Mal nicht anders als ein Fußballverein oder Kleingartenverein daher.

Was also macht den Unterschied? Was überdauert die Veränderungen und hält uns zusammen? Um welches Feuer sammeln wir uns? „.. in meinem Namen zusammen sein“, sagt Jesus zu seinen Jüngern. Und wie geht das? Ich glaube, der Weg dorthin geht über unser Herz, wenn wir unserer Sehnsucht nach Gott Raum geben, versuchen ihr zu folgen.

Kein Pastor kann das für uns machen, und die Kirche als Ort oder Institution garantiert nicht dafür, dass Gott auch drin ist, wo Kirche draufsteht. Das lässt sich nicht organisieren und bereitstellen von Haupt­amtlichen oder durch Konzepte.

Jesus war ein Träumer, ein Visionär. Er hat in den Herzen der Menschen sein Feuer entzündet. Wenn wir unserer Sehnsucht, von diesem Feuer angesteckt zu werden, folgen, uns um dieses Feuer sammeln und begegnen – dann entsteht Gemeinde.

Es grüßt sie herzlich

Ihre Sabine Frigge (Gemeindereferentin)


PFARRSPRENGEL UND FUSION DER REGIONEN

Ausblick auf die Entwicklung in unserer Region

Die drei Kirchengemeinden Lemsahl-Mellingstedt, Wohldorf-Ohlstedt und Bergstedt haben zu Beginn diesen Jahres die Bildung eines Pfarrsprengels beim Kirchenkreis Hamburg Ost beantragt. Es ist ein weiterer Schritt einer engeren Zusammenarbeit der drei Kirchengemeinden im Oberen Alstertal. Das bedeutet, dass die Lemsahler Pastorin, der Ohlstedter Pastor und der Bergstedter Pastor auch für die anderen Gemeinden mitverantwortlich sind, dort Gottesdienste halten, Amtshandlungen übernehmen und das Recht besitzen, in allen Kirchengemeinderäten Mitglied zu sein. Wann dieser Pfarrsprengel in Kraft tritt, steht zur Zeit noch nicht fest. Coronabedingt ist die Arbeit der Synode und des Kirchenkreisrates erschwert.

Es wird angestrebt, die Zusammenarbeit zu verstärken und unterschiedliche Schwerpunkte für die einzelnen Pastor*innen zu entwickeln. Auch die anderen Pastor*innen in der neuen großen Region werden Schwerpunkte in ihrer Arbeit ausbilden. Der eine kümmert sich um die älteren Menschen, die andere um Jugendliche, die dritte um Familien, Kindergärten und Taufen und so weiter. Der Kirchenkreis Hamburg Ost hat beschlossen, die Regionen 1 und 3 (Region 3 = Bergstedt, Hoisbüttel, Volksdorf) zu einer großen Region zu verschmelzen. Möglich ist, dass dem Pfarrsprengel eine neue Pfarrstelle zugeordnet wird. Um diesen Prozeß so effektiv wie möglich zu gestalten, werden wir Beratung und Coaching in Anspruch nehmen müssen. Bislang war jede*r Pastor*in für ihre Gemeinde zuständig, in Zukunft wird das anders sein. Aber es wird ein gutes Modell sein, um den künftigen Pastor*innenmangel aufzufangen. Denn unsere Stadtteile brauchen auch in Zukunft ausstrahlende kirchliche Arbeit – davon sind wir überzeugt.

Susanne von der Lippe


ADIEU

Liebe Gemeinde,

heute heißt es auch für mich: es ist Zeit! 25 Jahre war ich an dieser Stelle für Sie / Euch tätig, meist durchs Fenster sichtbar, jetzt ist es Zeit zu gehen. Unvorstellbar eigentlich! So gerne habe ich all die Jahre hier gearbeitet, habe zwei Pastoren und eine Kindergartenleiterin verabschiedet und ca. 25 junge Männer oder Frauen erst mit ein­gestellt und dann gehen sehen.... als Zivis oder als Freiwillige.

Eine bunte, lebendige Arbeit, voll von Begegnungen und Unerwartetem. Damals, als Pastor Nielbock mich fragte, ob ich für ihn arbeiten wolle als Nachfolge für Gisela von Stritzky, da sagte ich noch spontan: eigentlich wollte ich gar nicht ins Büro, da sei es doch viel zu langweilig! So kann man sich täuschen....

Als so ziemlich Erstes sollte ich den Computer einführen, dann erlebte ich das Großereignis Basar (!) und bald auch die vielen engagierten und interessierten Gemeindeglieder.
Die Hilfsbereitschaft so vieler Menschen, bald auch als langjähriges Mitglied im Kirchenvorstand erlebt, imponierte mir immer wieder.
Die vielen Jahre dann mit Pastor Schumacher verliefen vielfältig und ereignisreich.
Auch die sozialen Aufgaben gehörten dazu, später, 2015, spielte dann das Café Welcome eine große Rolle auf dem Kirchberg.
Das schöne Dorffest im letzten Herbst war sehr gelungen... und läutete fast schon den Abschied ein.

Alles hat seine Zeit...und ich sage jetzt Adieu. Danke an die Gemeinde, für die ich so lange arbeiten durfte. Der ich weiterhin, in etwas ungewisser Zukunft, alles Gute und möglichst ruhiges Fahrwasser wünsche!

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Psalm 31,9)

Birgitt Pioch


Das sind wir

In den Sätzen zum Gemeindeleitbild heißt es u. a.:

  • In der Gemeinde haben Christen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des Glaubens einen Platz. In unserer Evangelisch-Lutherischen Gemeinde ist die Freiheit eines Christenmenschen und der Dienst am Nächsten Ausdruck für einen gelebten Glauben. Sie dient damit auch dem Zusammenleben der ganzen Gesellschaft.
  • In die Gottesdienste sind alle Menschen und Gruppierungen eingeladen. Sie betonen besonders die Gemeinschaft der feiernden Gemeinde, in der Christus selbst lebendig ist. Dies kommt auch in vielen Festen und Feiern zu unterschiedlichen Anlässen auf dem Kirchberg zum Ausdruck.
  • Verschiedene Formen der Teilnahme am Gemeindeleben sind ausdrücklich möglich: Vom Besuch bei bestimmten familiären Anlässen bis zur Übernahme von Verantwortung für Gottesdienst und Gemeindeleben.

Spenden für die Stelle unserer Gemeindereferentin

Bislang sind in der Kirchengemeinde 1.180 Euro monatliche Dauerspenden und 11.700 Euro Einzelspenden eingegangen. Insgesamt haben sich 70 Spender gefunden. Das ist ein großartiges Ergebnis. Allen Spendern ein
herzliches DANKE SCHÖN!

Die Spendenaktion geht bis zum Erreichen des angestrebten Spendenziels von 35.000 Euro weiter.

SPENDEN SIE JETZT!
SPENDENKONTO:
DE43200505501231125004
Verwendungszweck: Gemeindereferent/in