Herzlich willkommen in unserer Kirchengemeinde!

Der Kirchberg mit der Matthias-Claudius-Kirche, mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten ist ein Treffpunkt der Menschen aus den Ortsteilen Wohldorf und Ohlstedt. Zwei wunderbar grüne Wohnorte mit vielen hohen Bäumen, so dass im Sommer oft der Himmel kaum zu sehen ist.

Die Matthias-Claudius- Kirche ist ein Raum, der den Besuchern auf schlichte Weise Geborgenheit vermittelt. Er hat eine hervorragende Akustik. Die musikalischen Aktivitäten mit Chor-, Orgel- und Kammermusik sind denn auch wichtiger Schwerpunkt der Gemeinde. Aber auch die Bedürfnisse von Kindern und Familien spiegeln sich in der Arbeit wider. Näheres im Gemeindeleitbild und auf diesen Seiten und am allerbesten in der persönlichen Begegnung.


Herzlich willkommen auf dem Kirchberg!

Pastorin Janna Horstmann stellt sich vor:

Pastorin Janna Horstmann, Portrait - Copyright: Janna Horstmann
Pastorin Janna Horstmann

Wie man sich in (Gemeinde-)Briefen elegant vorstellt hat schon Paulus in seinen Briefen an die biblischen Gemeinden nicht verstanden. Aber damit stelle ich mich gerne scheiternd in eine lange Tradition. Für alle Freunde der sachlichen Informationen: Ich bin 30 Jahre alt und komme aus der Nähe von Lübeck. Nach meinem Vikariat in Othmarschen und Ottensen bin ich ab 01. Februar im neu gegründeten Pfarrsprengel Oberalster als Pastorin im Probedienst tätig. Ich freue mich von Herzen darauf, die unterschiedlichen Gemeinden kennenzulernen. Besonders die fusionierenden Gemeinden Bergstedt, Lemsahl-Mellingstedt und Wohldorf-Ohlstedt ebenso wie Volksdorf, in welchen ich schwerpunktmäßig tätig sein werde.

Gespannt und motiviert blicke ich auf die Aufgaben, die auf mich zukommen. Mit allem, was ich mitbringe und der Fülle, die bei ihnen in der Region schon da ist. Meine Leidenschaft ist das Predigen. So, dass Bildwelten in ihren Köpfen entstehen und sich die Geschichten der Bibel plötzlich samstags auf dem Markt beim Gemüsestand ereignen. Ich möchte eine Kirche gestalten, die über selbstgesetzte Grenzen hinausdenkt, die Welt in sich einatmet und Fragen bewegt, auf die es noch keine festen Antworten gibt.

Ich liebe meinen Talar und trage drunter auch mal Pailletten und Glitzerkleider. Meine Sprache ist gespickt mit Sternchen und mein Bücherregal mit feministischer Literatur. Tanzen geht immer. Durch die Kirche oder unter der Diskokugel in meinem Wohnzimmer. Musik höre ich in klassischen Konzerten oder in Clubs, wo der Schweiß von der Decke tropft. Ich esse Fisch: weder freitags noch an Weihnachten. Ich singe unter der Dusche und auf der Kanzel. Aus meiner Feder fließen Instagram Posts und Gedichte. Ich gehe zu Fuß einkaufen oder von Basel an den Bodensee. Oder ich fahre mit meinem Bulli. Ich denke tiefgründig und träume himmelhoch, umgebe mich gern mit schönen Dingen und bin selbst herrlich unvollkommen. In all dem liebe ich meinen Beruf von Herzen.

Bis hoffentlich bald,
Janna Horstmann


Vom Pfarrsprengel zur Fusion

Seit Oktober haben die Kirchengemeinden Bergstedt, Wohldorf-Ohlstedt und Lemsahl-Mellingstedt ihre Pfarrstellen in  einen gemeinsamen Pfarrsprengel eingebracht. Alle Pastorinnen und Pastoren sind somit für alle drei Gemeinden zuständig und haben Sitz und Stimme in allen Kirchengemeinderäten. Damit sind wir ein richtiges Pfarrteam geworden und wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit besonders, da seit dem 1. Februar mit Pastorin Janna Horstmann unser Trio vollständig ist.

Wir gestalten den Gottesdienstplan in der gesamten Region und werden von daher wechselnd auch in allen Gemeinden präsent sein. Jeder von uns wird bestimmte Arbeitsschwerpunkte haben. Für seelsorgerliche Anliegen und Amtshandlungen können uns die Menschen aus allen Gemeinden ansprechen. Zurzeit entwickeln wir dieses spezielle Aufgabenprofil von Pastorin von der Lippe, Pastorin Horstmann und mir. Wir sind uns sicher, dass so mehr Vielfalt in unsere pastorale Arbeit kommt.

Dieser Pfarrsprengel ist der Übergang zur Fusion unserer drei Gemeinden, die zum 1. Januar 2022 vollzogen werden soll. Hier fassen in diesen Tagen die Kirchengemeinderäte die notwendigen Beschlüsse. Damit gelangt dann ein langjähriger Prozess an sein Ziel. Die Kirchengemeinderäte, die Steuerungsgruppe unter der Moderation von Pastorin Caßens-Neumann und Pastor Pfeifer haben eine Vereinbarung entwickelt, die wir in den Gemeindeversammlungen im Dezember vorgestellt haben. Aus den dort getroffenen Anregungen haben sich noch ein paar Änderungen ergeben. So wird der Name unserer zukünftigen Gemeinde „Ev.- Luth. Kirchengemeinde Oberalster-Bergstedt“ heißen. Der ursprünglich favorisierte  Name „Ev.-Luth. Kirchengemeinde in den Walddörfern“ fand dann doch (knapp) keine Mehrheit, da die Walddörfer von vielen Menschen durch den Sportverein und die gleichnamige Kantorei eher mit Volksdorf verbunden werden als mit unseren Gemeinden.

Es ist ein gutes Zeichen, dass dieser Fusionsprozess trotz mancher hitzigen Debatte im Ergebnis von einer großen Einmütigkeit getragen wird, und dieser Weg von vielen Gemeindegliedern, die nicht unmittelbar an den Entscheidungsprozessen beteiligt sind, mit großem Interesse und Wohlwollen begleitet wird. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Fusion eine Grundlage schaffen für eine zukunftsfähige Gemeindearbeit in allen drei Stadtteilen und für auskömmliche Mitarbeiterstellen. Wir gehen diese Schritte in der Hoffnung, dass wir nach Ende der Corona-Beschränkungen mit viel Elan in diese gemeinsame Gemeindebildung starten können. Die Strukturen dafür sind jedenfalls gelegt.

Richard Tockhorn


Analog oder digital?

„Dürfen wir oder sollten wir lieber doch nicht?“ Diese Frage mussten sich die Kirchengemeinderäte in unserem Pfarrsprengel und in allen Kirchengemeinden in den letzten Monaten immer wieder stellen, wenn es darum ging, ob Gottesdienste in Präsenz oder doch nur digital sattfinden sollten. Erlaubt sind sie, aber sind sie deshalb auch geboten?
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Das sind wir

In den Sätzen zum Gemeindeleitbild heißt es u. a.:

  • In der Gemeinde haben Christen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des Glaubens einen Platz. In unserer Evangelisch-Lutherischen Gemeinde ist die Freiheit eines Christenmenschen und der Dienst am Nächsten Ausdruck für einen gelebten Glauben. Sie dient damit auch dem Zusammenleben der ganzen Gesellschaft.
  • In die Gottesdienste sind alle Menschen und Gruppierungen eingeladen. Sie betonen besonders die Gemeinschaft der feiernden Gemeinde, in der Christus selbst lebendig ist. Dies kommt auch in vielen Festen und Feiern zu unterschiedlichen Anlässen auf dem Kirchberg zum Ausdruck.
  • Verschiedene Formen der Teilnahme am Gemeindeleben sind ausdrücklich möglich: Vom Besuch bei bestimmten familiären Anlässen bis zur Übernahme von Verantwortung für Gottesdienst und Gemeindeleben.