Konfirmandenunterricht

Konfirmandenzeit, das bedeutet: Zeit mit mir, mit anderen und mit Gott verbringen, auf abwechslungsreiche Weise die Grundlagen des christlichen Glaubens erarbeiten, Gemeinschaft erleben, Spaß haben, sich überlegen, was die Welt im Innersten zusammenhält, und erkennen, dass Gott Ja sagt zu unserem Leben.

Die Konfi-Tage finden ungefähr einmal im Monat am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr im Gemeindehaus der Osterkirche statt. Außerdem gibt es zwei Konfirmandenfreizeiten.

Zur Anmeldung wird die Taufbescheinigung und bei allen, die noch nicht getauft sind, eine Kopie der Geburtsbescheinigung benötigt.


Jenseits-Kisten der Konfirmanden - © Heiko Landwehr

Konfirmation heutzutage

Was darf ich bei der Konfirmation anziehen? Muss das Kleid eine bestimmte Farbe haben? Für wann kann ich das Essen bestellen? Vor einer Konfirmation gibt es viele große und kleine Fragen. Und es gibt Lampenfieber. Eine Konfirmation ist ein großes Ereignis. In einer gut gefüllten Osterkirche steht man als Jugendlicher im Mittelpunkt. Das ist aufregend, und jeder Konfirmand hat das vorher gut durchdacht. Man sagt Ja, dass man einen guten Weg des Glaubens gehen will, mit einer lebensfreundlichen Macht, die uns zur Seite steht, gerade wenn es darauf ankommt.

Konfirmation kommt von lateinisch confirmare – bestätigen. Aber vor allem, was wir tun, sagt Gott Ja zu uns, nämlich in der Taufe. In einem schönen Open-Air-Gottesdienst im Plöner See und in der Christnacht an Heiligabend in der Osterkirche haben sich Konfirmanden taufen lassen und erlebt: „Du bist Gott unendlich wertvoll.“ In der Konfirmation bestätigt Gott sein Ja zu uns. Darum ist es auch gar nicht so wichtig, welche Kleidung man ausgesucht hat, auch wenn die Konfirmanden natürlich alle feierlich aussehen möchten, und das ist ja auch schön. Eineinhalb Jahre lang haben Jugendliche mit älteren Jugendlichen, den Teamern, und mir ihren persönlichen Glauben gesucht und Mut machende Traditionen und Ideen erlebt. Ein kreativer Weg, gemeinsam über Religion nachzudenken, sind die von den Konfirmanden selbst gebauten Jenseitskisten (Foto).

Die Jugendlichen haben entdeckt, was Kirche außer der schönen Osterkirche noch alles ist – soziale Arbeit, Projekte, Gespräche, Gemeinschaft, Musik, an wichtigen Stellen im Leben für andere da sein. Der individuelle Glaubensweg geht weiter. Aber in den Konfirmationsgottesdiensten wird der Segen darüber jedem persönlich zugesprochen. Darauf freue ich mich sehr.