Trauerfeiern und Beerdigungen

"Ich lebe und ihr sollt auch leben."

(Johannes 14,19)

 

Nach christlichem Glauben schenkt Gott das Leben und er behält es zugleich in seiner Hand. Eines Tages beendet der Tod jeden irdischen Lebensweg. Er reißt einen Menschen aus der Gemeinschaft mit seiner Familie und seinen Freunden. Eine kirchliche Trauerfeier und Bestattung sind Möglichkeiten, den Abschied würdevoll zu gestalten und Angehörige zu begleiten. Ein Grab gibt der Trauer einen Ort.

Sie können sich mit Ihrem Traueranliegen gerne jederzeit an Pastorin Dorothea Neddermeyer oder Pastor Dr. Heiko Landwehr wenden, die Sie in dieser schweren Zeit begleiten werden – im Gespräch, aber auch während der Trauerfeier und der Beisetzung. Weitere Hinweise finden Sie hier.


Das Trauergespräch

Vor der Trauerfeier oder der Aussegnung führen Pastorin Dorothea Neddermeyer oder Pastor Dr. Heiko Landwehr mit Ihnen ein persönliches Gespräch, bei Ihnen zu Hause oder im Gemeindehaus. Sie haben Zeit, über alles zu reden, was Sie bewegt. Auch geht es in dem Gespräch um das Leben des Verstorbenen, damit die Trauerfeier möglichst persönlich wird. Es kann auch um das gehen, was nicht öffentlich gesagt werden soll.

Die Pastorin und der Pastor unterstehen der Schweigepflicht und dem Seelsorgegeheimnis.


Nachgespräch mit dem Pastor

Was tröstet mich? Was ist der Sinn des Sterbens, des Leidens, des Lebens? Auch Schuldgefühle kommen manchmal hoch, oder Dinge, die zwischen dem Verstorbenen und den Angehörigen offen geblieben sind. Wenden Sie sich gerne an Pastorin Dorothea Neddermeyer oder Pastor Dr. Heiko Landwehr, wenn Sie das Bedürfnis verspüren, über Ihre Fragen zu sprechen. Auch hier gilt für die Pastorinnen und Pastoren das Seelsorgegeheimnis. Man muss nicht, aber man kann auch gemeinsam beten; das kann entlasten. Sie oder Ihre Freunde und Angehörigen erfahren Gemeinschaft. Das tröstet.


Welche Hoffnung haben wir?

Im Angesicht des Todes fühlen wir uns ohnmächtig. Der Tod hat etwas Endgültiges, an ihm lässt sich nicht rütteln. Nach christlicher Vorstellung haben Vergänglichkeit, Tod und Sterben aber nicht mehr das letzte Wort. Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen: Er ist Mensch geworden, hat gelebt, hat sich den Kranken und Sterbenden zugewandt, ist gestorben – und von den Toten auferstanden. Jesus hat uns versprochen: Wir sind auf unserer letzten Reise nicht allein. Liebe Menschen sind uns vorausgegangen. Wir wissen sie an einem guten Zuhause. Mit ihnen bleiben wir innerlich verbunden.

Kerzen in der Osterkirche - © Werner Lamm