Der Osterkirchen-Vikar: Staffel 2

Lukas Klette, der neue Vikar

Hallo, ich bin Lukas Klette, der neue Vikar an der Osterkirche. Wäre das Leben eine Fernsehserie, würde die Kamera langsam aus dem Bild herauszoomen, während ich diese Worte aus dem Off spreche. Sie würden mich zwischen lauter Kindern sitzen sehen, die gerade wild durch die Klasse toben, statt mir beim Erzählen einer Geschichte aus der Bibel zuzuhören. Dann würde ein Schnitt folgen und während Sie mich auf dem Fahrrad zu meiner Eimsbütteler Wohnung radeln sähen, würde ich Ihnen erzählen, dass ich 30 Jahre alt, verheiratet und Vater eines einjährigen Mädchens bin.

Aber das Leben ist ja zum Glück keine Fernsehserie – und die Kinder an der Grundschule Bramfeld sind in Wirklichkeit ganz lieb. Gemeinsam haben wir gerade meine Lehrprobe gemeistert. Damit ist der erste Teil meiner Ausbildung zum Pastor, das Schulvikariat, abgeschlossen.

Im Film käme nun eine Rückblende in rasanter Folge: Geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin, Brieselang und Hamburg, Zivildienst, sechs Se- mester Studium der Englischen Philologie und Sozialkunde mit Lehramtsoption in Berlin, zwölf Semester Studium der Evangelischen Theologie in Hamburg und Greifswald, Examen im Juli 2018, Vikariat ab 01.09.2018. Nicht der ganz direkte Weg, aber einer mit vielen für mich wertvollen Geschichten.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Frau und meiner Tochter... Und mit Musik machen, Songwriting, Podcasting (und anderen Anglizismen), (Vor-)Lesen sowie der Vorbereitung und Leitung eines übergemeindlichen Sommerlagers. Wenn Sie mich schon ein bisschen kennenlernen wollen, hören Sie doch mal auf www.offenbartcast.de rein.

Als ich im Juni meine Gemeindezuteilung erfuhr (dieser Regisseur liebt Rückblenden), habe ich mich sehr gefreut, an die Osterkirche zu kommen. Neben dem Gespräch mit Pastor Dr. Landwehr hat mir mein Freund und Vorgänger Jonas Goebel Ihre Gemeinde sehr ans Herz gelegt.

In den vergangenen Wochen konnten wir als Familie schon einen Vorgeschmack davon erhalten, wie offen und herzlich Ihre Gemeinschaft ist. Ich freue mich darauf, Sie in den nächsten Wochen näher kennenzulernen.

Mit dem Begrüßungsgottesdienst am 31.03. werde ich dann auch dienstlich Verantwortung in der Gemeinde übernehmen.

Dann werde ich auch ... Ich höre gerade, daraus machen wir einen Cliffhanger. Auflösung am 31.03. Wir sehen uns in der Osterkirche.