Tatsachen, die Freude machen

Der Innenraum der Osterkirche strahlt wieder in weiß - © Lydia Gerber

140 Meter Bauzaun sind abgebaut. Die Renovierung der Osterkirche ist nun abgeschlossen. Nach nur fünfeinhalb Monaten Bautätigkeit, aber weiteren zwei Jahren Vorarbeiten und Planung steht fest: Die Mitglieder des Immobilienausschusses und des Kirchengemeinderates haben gut beraten und entschieden, und Architekt Volker Hauth hat die Renovierung gewissenhaft und mit einem großen Überblick erfolgreich geleitet. Oft hat er einfach selbst mit angepackt. Z.B. als er ein Gerüst, das schon vor dem Beginn der Arbeiten in der Kirche aufgebaut war, hinter die Altarwand geschoben hat, weil für den nächsten Tag noch zwei Hochzeitsgottesdienste angemeldet waren. Vor und hinter den Kulissen wurde viel bewegt. Herr Hauth hat mitgezählt: 78 Handwerkerinnen, Handwerker und Planer haben zusammengearbeitet. 8 Kubikmeter Holz und etwa 1500 Holzschrauben wurden verbaut. Das Fassadengerüst hatte eine Fläche von etwa 1400 Quadratmetern. 1200 Quadratmeter Decken und Gewölbe wurden gestrichen. Bauschutt mit einem Gewicht von 8 Autos wurde aus dem Dach getragen. 100 Meter Kirchenbank-Sitzauflagen wurden gereinigt. Sogar der echte Goldrand unter der Kuppel wurde erneuert. Wussten Sie, dass er so dünn aufgetragen wird, dass die Menge Gold zweier Eheringe ausgereicht hat?

Dass alles so gut geklappt hat, macht dankbar. Ebenso, dass so viele Menschen die Renovierung mit ihrer Spende und ihrer Kirchensteuer möglich gemacht haben. Die frisch renovierte Kirche ist wieder für alle da, in weit über 100 Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen pro Jahr und als geöffnete Kirche. Die Osterkirche ist ein Ort des Glaubens an diese gute Lebenskraft von ganz woanders her. Wie es im 127. Psalm heißt: „Wenn Gott der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten vergebens, die daran bauen.“