Meine Corona (Zwischen-) Bilanz

Wie geht es euch, wie geht es Ihnen ? Vielleich ist gerade mal Zeit für eine kleine Zwischenbilanz? Über noch mehr Antworten freuen wir uns !


Das war / ist super …, das hat mir Mut gemacht

Die Fürsorge und Hilfsbereitschaft, nicht nur innerhalb der Familie, ist ein großes Geschenk.

Dass bei uns in Deutschland weniger Menschen sterben als in anderen Ländern.

Das sich so viele an die Regeln halten

Das online Sport-Training

Ganz neue Formen von Kirche

Die Hilfsbereitschaft untereinander

Dass es mir und meiner Familie so gut geht, wir ein Haus und einen Garten haben, alle gesund sind. Wir haben keine existenzielle Not! Dass ich regelmäßig mit dem Hund joggen gehen kann.

Dass auch seitens der Politik doch ein schnelles Handeln und radikale Veränderungen möglich sind, zumindest, wenn es eine unmittelbare Bedrohung gibt (der Klimawandel ist wohl bisher zu abstrakt gewesen…). Dies zeigt mir: Es geht doch!!

Die Solidarität untereinander

Als Wichtigstes war die Erkenntnis, wie sehr mir der Gottesdienst fehlt. Viele Jahre konnte ich keinen Gottesdienst besuchen,weil ich nicht mehr verstehen konnte, was gesungen, gesagt, gepredigt wurde. Ostersonntag habe ich zum ersten mal im Fernsehen einen Gottesdienst angesehen. Ich konnte das so laut stellen, da ich keinen störte. Nun freue ich mich jeden Sonntag auf den Fernsehgottesdienst

 

Dass viele Menschen bereit sind, sich gegenseitig zu helfen

Obwohl ich zu den Jahrgängen zähle, hatte ich eigentlich um meine eigene Gesundheit keine richtigen Bedenken. Allerdings macht ich mir viel Sorgen um meine Frau, die mit ihren Vorerkrankungen zu den stark gefährdeten Leuten gehört. Mut hat mir aber unser Umfeld gemacht. Unsere Kinder behüten und versorgen uns. Sie sind viel für uns da. Viel selbstverständlicher als ich jemals angenommen habe. Ein ganz besonders schönes Gefühl.

Ich freue mich über meinen großen Garten

Dass unser Gesundheitssystem gut zu greifen scheint

Mir macht es Mut, Freunden helfen zu können.

Meine Enkelkinder und Urenkel wieder in den Arm nehmen zu können - das gibt mir Hoffnung

In dieser "Begegnungsfreien Zeit"  war die Technik wie Telefon und Computer auch für mich eine sehr gute Hilfe.

 

 

 

Deine / Ihre Antwort ...

Das ist mir so wichtig, das möchte ich mitnehmen ...

...dass die Menschen weiter so umsichtig bleiben wie bisher

So einen geregelten Tagesablauf zu haben

Viel lesen

Die Zeit beim Spazierengehen genießen

Die gute Eingewöhnung in Abstand zueinander.

Das Halten von Kontakten auf vielfältige Weise

Ein allgemeines Gefühl der Verbundenheit und Rücksichtnahme.

Besinnung auf das Wichtige und Wesentliche.

Freisetzen von positiven Energien durch Zeitgewinn und Achtsamkeit, auch bei den Kindern: weniger Zeitdruck, mehr Selbstbestimmung in der Zeiteinteilung

Das, was ich gerne machen möchte bzw. mir vornehme, möglichst bald zu tun, bevor das nächste Virus (oder sonst was) kommt…

Ich brauche viel weniger Menschen um mich, als ich dachte

Die Kinder und Pferde sind unser Lebensmittelpunkt

Mehr auf die Familie (Eltern und Schwestern) achten

Freizeitverhalten (weniger ist mehr)

Noch mehr Wertschätzung an das Leben

Zerbrechlichkeit der bisher gekannten Normalität

Ich habe gelernt, es zu genießen, alleine zu sein und über mein Leben nachzudenken

Mir war wichtig zu erfahren, dass gar nicht so viel Egoismus herrscht. Man ist gar nicht so allein, denn nicht nur die Familie ist da, Freunde und Nachbarn, sondern auch Menschen mit denen du vorher kaum Kontakt hattest, bieten ihre Hilfe an: Du bist nicht allein, wie gut das tut

Wichtig ist mir, zu wissen „alle Freunde sind wohlauf!“

Eine stabile Gesundheit und Frieden auf Erden - das ist mir wichtig für die Zeit danach

 

 

 

 

 

Deine / Ihre Antwort ...


Das ist richtig doof ..

... dass ich mich nicht mit meinen Freunden treffen kann

Dass man andere Menschen nicht treffen kann

Alle Reisen wurden abgesagt

Dass das Einhalten von Regeln immer an erster Stelle steht ...

Zu begreifen, dass es in anderen Teilen der Welt so dramatisch zugeht, während ich mich mit meiner Familie in meiner „kleinen heilen Welt“ an der gewnonnenen Zeit erfreuen kann und es uns an nichts mangelt…

Mein Vater war im Krankenhaus, meine Mutter dadurch alleine zu Hause und wir konnten ihr nicht beistehen

Keine Freunde treffen - vor allem für die Kinder schwierig

Ungwissheit

Unsere Fußballer veranstalten ihre Spiele als Geisterspiele

Kleine Firmen müssen schliessen

Ich kann nicht zur Fußpflege

Ich vermisse meinen Chor

Unsere Kinder kamen zu uns um uns zu sagen, dass wir in der kommenden Zeit besser zu Hause bleiben, nicht zum Einkaufen gehen und nahen Kontakt mit Freunden und Bekannten lieber bleiben lassen, also uns von der Umwelt isolieren sollten. Das war sehr schwierig, ich fühlte mich zurück versetzt in die Zeit des Krieges. Die Fenster mussten damals abends mit schwarzen Rollos verdunkelt werden, damit kein Lichtschein nach außen dringt. Man wusste nie, was sich um das Haus herum abspielt.  Oder bei Fliegeralarm saßen wir im Luftschutzkeller und hörten die Bomber über uns hinweg fliegen. Wohin fliegen sie heute, wen trifft es dieses Mal. Das macht Angst. Gena dieses Gefühl hatte ich zu Anfang, wen trifft die Krankheit, kommt sie auch zu uns?

Richtig schwierig ist die Einsamkeit. Nur der Balkon bringt mir einen persönlichen Kontakt mit den Nachbarn und die Freude an der Natur.

 

 

 

Deine / Ihre Antwort ...


Das war bisher mein schönstes Erlebnis ...

Ostern !

Dass ich mein Pferd versorgen kann

Viel Zeit mit der Familie

Joggen mit Freunden

Das Familientreffen - als Zoom-Konferenz

Die Frage nach meinem Befinden

Ostern: das war irgendwie besinnlicher als sonst. Ich habe die Gesamtathmosphäre, d.h. wir als Familie eingebettet in das Umfeld (Gemeinde und Welt), als sehr angenehm und tröstlich empfunden (da haben auch Deine Konfibriefe mit dem Bezug zur „Ostergeschichte“ beigetragen)

Mein Geburtstag, an dem ich nichts organisieren musste, sondern verwöhnt wurde und mich online per videocall mit meinen Schulfreundinnen getroffen habe.

Zu jeder Zeit ist das Zusammensein mit meiner Familie und meinen Pferden am schönsten

Osterspaziergang in den Hüttener Bergen mit meinen Eltern

Ich finde es beeindruckend, wie die ganze Gesellschaft mit angepackt hat (Home Office, Hilfpakete der Regierung, etc.)

Schöne Gespräche mit Freudinnen am Telefon

Ganz Großartig finde ich wie aufopferungsvoll die Ärzte, die Krankenschwestern, die Pfleger und viele mehr für die kranken Menschen und für uns alle da sind. Auch die Politik hat mich mit ihren Entscheidungen dieses Mal überzeugt. Auch unsere intakte Familie erfüllt mich mit Dankbarkeit.

Die Hilfsbereitschaft meiner Freunde

Mein schönstes Erlebnis war die Geurt meines Enkelkindes, auch wenn ich nicht persönlich gratulieren konnte.

 

 

Deine / Ihre Antwort ...


Das ist zu kurz gekommen ...

Zeit für draussen

Gitarre üben

Die Umarmung wirkliche liebenswerter Menschen. Nicht die oberflächliche, die könnte nach der Krise auch gerne fehlen

Persönliche (physische) Treffen sowohl mit Familienangehörigen und Freunden als auch beruflich (Psychotherapie)

Freunde und Familie sehen

Vereinssport und Turniere

Gottesdienste

Soziale Dienste

Kulturelle Veranstaltungen

Uns fehlt die Wärme in den Umarmungen der Kinder und Enkelkinder. Denn jede Umarmung ist doch Balsam für die Seele und bringt Entspannung und Wohlbefinden. Zu kurz kommt natürlich die Geselligkeit, Treffen mit Freunden und Bekannten, ein Konzert oder Kinobesuch. Ja, auch der Gottesdienst am Sonntag, den wir zwar nicht regelmäßig besuchen, aber er fehlt. Klönschnack beim gemeinsamen Essen. Einen guten Bekannten mit einem festen Händedruck zu begrüßen fehlt mir sehr, denn der Fußgruß kann das nicht ersetzen.  

Gemeinsam zu lachen

 

Deine / Ihre Antwort ...