Ensemble vOkabile

A-cappella-Ensemble vOkabile

Himmlisch!?

Im Konzert am 31. August um 19 Uhr in St. Petri greift das renommierte Hamburger A-cappella-Ensemble vOkabile das Thema „Himmlisch!?“ in all seinen Facetten auf und spannt einen weiten Bogen, angefangen bei der Schöpfung, über Liebe und Tod bis hin zur Auferstehung.

Eingerahmt wird der Konzertabend von einer weiteren Kunstform, der elektronischen Musik, komponiert von dem Chormitglied und Kasseler Chorprofessor Andreas Cessak. Seine minimalistische Klanginstallation „liquid enlightenment“ beginnt schon vor dem eigentlichen Konzert und hüllt die Zuhörer in sie umschwebende Klänge.  

Der Übergang zum Konzertbeginn ist fließend. In die elektronischen Klänge weben sich vokale Improvisationen über „Lux Nova“ von Eric Whitacre, das zum Auftakt des Chorprogramms erklingt.

Im weiteren Verlauf erklingen unter anderem Raritäten wie „A Birthday“ von Ruth Byrchmore, Hugo Distlers „Vorspruch“, die Liebesgeschichte „I love my love“ von Gustav Holst und die Vertonung des Gedichts „Heaven-Haven“ von Gerald Manley Hopkins durch Benjamin Britten. Den Himmel im geistlichen Sinne erreicht vOkabile mit Arvo Pärts „Morning Star“, einem auskomponierten Gebet.

Auf Heinrich Schütz „Unser Wandel ist im Himmel“ folgt erneut Andreas Cessak mit seiner Klanginstallation „ex machina“. Darin öffnet er weite himmlische Klangräume, aus denen erneut eine Chorimprovisation erwächst. Sie basiert auf einem Zitat aus dem  Schlusssatz der zweiten Symphonie von Gustav Mahler „Auferstehn, ja auferstehn“.

Die Zugabe stammt aus einem ganz anderen Genre und kommt dennoch dem Himmel sehr nah. Lassen Sie sich überraschen!