SeniorinnenInnenkreis

mittwochs 15 -17 Uhr in der Lindleystraße 18 (Gemeindehaus)

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

 

 


Und dann waren wir mal bei Hagenbeck - Rückblick Gemeindeausflug am 4. Juli 2018


Das Wetter ideal, 15 motivierte Teilnehmende; los geht’s von St. Thomas mit 2 Kleinbussen zu Elefant, Tiger, Walross und Co. Am Eingang viele Schulklassen, dazu gehören wir dann auch. Mit Schwung und Bollerwagen geht’s los. Zuerst nimmt uns eine freundliche junge Dame mit und beginnt extra für uns eine Führung durch den Zoo. Von ihr erfahren wir sehr viel Inter­essantes. Eine ungiftige Schlange wird vorgeführt. Kleine Details über große Elefanten gibt’s: Stoßzähne, Zähne und Haare hart wie Draht als Anschauungsmaterial. Oh, guckt mal da! der Mini-Elefant neben seiner Mutter und den anderen Rüsseltieren. Nun wird ein Tigerfell ausgebreitet sowie der Ver­gleich vom Schädel eines Tigers und einer Hauskatze zum Zei­gen und Fühlen vorgeführt. Vieles andere wird uns noch ge­zeigt.

Nach ca. 1,5 Stunden Führung erkunden wir Hagen­beck selbstständig. Zuerst einen Platz zum Picknick finden. Frau Lan­­ger hat leckeren Salat, Quark, Brote und Getränke vorbe­rei­tet. Lecker, lecker. Der Platz, den wir gefunden haben, ist prima. Gestärkt geht’s weiter. Aber wohin? Alle haben so ihre Lieblingstiere und Plätze. Viele Erinnerungen werden wach. Weißt du noch: Früher, da waren wir da und da. Das alte Ein­gangs­tor, der frühere Affenfelsen, etc. Die Orang Utans haben sich eine Decke über den Kopf gezogen. Wohl zu warm heute. Andere Tiere schlagen sogar einen Salto rückwarts, weil wir sie besuchen. Zwischendurch immer mal überprüfen, ob noch alle Teilnehmenden da sind. Durch die Eiswelt zu Wal­ross, Eisbär und Piguinen geht es noch. Wie die Zeit vergeht! Und noch ist nicht alles gesehen. Aber eine Tasse Kaffee, Kuchen oder Eis zum Abschluss darf es noch sein. Als fast die letzten Gäste verlassen wir das Gelände. Eine rundum gelun­gene Hagenbeck Safari. Alle Teilnehmenden haben gut und lange durchgehalten. Beim nächsten Mal bestaunen wir eben die anderen vielen Tiere. Vielen Dank an alle Organisatorinnen! Einfach ein schöner Tag!

Wolfgang Eltermann 

 

 

 

Verabschiedung von Annemarie Becker aus 27 Jahren Ehrenamt,
am Sonntag, 17. Juni um 10 Uhr im Gottesdienst, anschl. Empfang

Annemarie Becker ist eine Institution in St. Thomas. Eine, die wirklich ihre Frau gestanden hat! Ihre drei Kinder hat sie alleine groß gekriegt, wofür ihr Hochachtung gebührt. Als Krankenschwester ausgebildet, war sie von 1976 bis 1990 als Gemeindeschwester in St. Thomas tätig. Mit ihrem VW-Käfer ist sie hier und in den umliegenden Stadtteilen umhergefahren und ins Haus gekommen, um Menschen medizinisch zu versorgen. Ab 1990 ging sie in den Ruhestand: Danach fing ihre Haupttätigkeit als Ehrenamtliche an: Viele Jahre war sie im Chor, im Kirchenvorstand, sie hat die Seniorinnen-Gymnastik-Gruppe aufgebaut; der ehemalige Mütterkreis wurde zum Frauenkreis, den sie schließlich mit dem Seniorinnenkreis zusammenlegte und jahrelang bis jetzt leitete. Annemarie Becker hat Geburtstagskarten im Namen der Gemeinde geschrieben und verschickt, Menschen bei hohen Geburtstagen und anderen Anlässen besucht, sie ging einzelnen nach, wenn es ihnen schlecht ging. Sie war eine wichtige Informationsquelle für mich als Pastorin, eine treue Kirchgängerin, die als Küsterin einsprang, wenn wir sie brauchten, die sich um Blumen, die Kollekte, das Glockenläuten und vieles mehr gekümmert hat. Da kommt eine Summe von mind. 27 Jahren ehrenamtliche Zeit zusammen! Danke, liebe Frau Becker, für so viel Zeit, Liebe, Kraft, Mühe und auch manchen Ärger, den Sie haben herunterschlucken müssen!  Nun lassen ihre Kräfte nach, weshalb sie sich entschlossen hat, ins betreute Wohnen nach Harburg in die Nähe ihrer Kinder zu ziehen. Der Abschied fällt nicht leicht! Es hilft, ihn bewusst zu begehen. Das wollen wir im Gottesdienst am Sonntag, den 17. Juni tun und Frau Becker mit Dank und guten Worten hochleben lassen. Pastorin Blum