2009 - Jahr der Fusion 2009 - Jahr der Fusion

Der Kirchenkreis Pinneberg geht in ein interessantes Jahr. Es ist geprägt von der Fusion des Kirchenkreises mit den drei östlichen Nachbarn Altona, Blankenese und Niendorf. Im September des vergangenen Jahres unterschrieben die Pröpste der vier Kirchenkreise den Fusionsvertrag (Foto: Sebastian Kinstädt). Er löst zum 1. Mai die bisherigen Kirchenkreise auf und überführt sie zum neuen Kirchenkreis Hamburg West/Südholstein.

 


Schon jetzt werden die ersten Auswirkungen deutlich. Die Finanzen verteilen sich nach einem neuen Finanzgesetz, viele Aufgaben der Leitung der vier Kirchenkreise nimmt bereits jetzt ein gemeinsamer geschäftsführender Ausschuss wahr. Die letzte Synode wird im Februar vor allem mit der Abwicklung des Alten zu tun haben, während die neue Synode durch Wahlen bereits vorbereitet wird.

Viele kirchenkreisweite Einrichtungen beginnen mit intensiver Zusammenarbeit, und das Diakonische Werk des neuen Kirchenkreises wird in seinen Konturen immer deutlicher sichtbar. Die Verwaltung ist bereits jetzt am Standort Pinneberg konzentriert (Bahnhofstraße 18/22 in Pinneberg). Die Leitungen der kirchlichen Einrichtungen sind zu großen Teilen in den vergangenen Monaten am Standort Niendorf zusammengezogen worden (Max-Zelck-Straße 1 in Hamburg-Niendorf).

Für den 30. April ist ein Begrüßungsfest bei Willkomm-Höft in Wedel-Schulau geplant. Die alten Kirchenkreise werden dort symbolisch ankommen und miteinander etwas Neues bilden. Mit Zelt, Bühnen und vielen Ständen wird ein Abend der Begegnung gestaltet, der dann übergeht in einen Tanz in den Mai bzw. den neuen Kirchenkreis.

Zwei der vier Pröpste werden sich dann voraussichtlich um neue Stellen bemühen müssen. Das Dienstverhältnis der Pröpste Thomas Drope (Pinneberg) und Arnd Schomerus (Blankenese) läuft am 30. April aus. Künftig werden drei Pröpste den Kirchenkreis leiten. Wer dies neben den beiden verbleibenden Pröpsten Horst Gorski (Altona) und Karl-Heinrich Melzer (Niendorf) sein wird, entscheidet spätestens eine Synode im Jahr 2010.