Diakon Roland Schielke 40 Jahre Sozialarbeiter im Osdorfer Born


40 Jahre lang war Roland Schielke kirchlicher Sozialarbeiter in der Hamburger Hochhaussiedlung Osdorfer Born. Von der Jugendarbeit, über die Stadtteildiakonie, bis hin zur Leitung des neuen Bürgerhauses hat er in verschiedensten Bereichen gewirkt. Die Siedlung galt lange als Problemviertel, aber Schielke fühlte sich hier wohl und tut es noch immer.

„Ich habe eigentlich immer nur versucht, die Dinge etwas zusammenzuhalten. Gearbeitet haben andere“, blickt der Diakon zurück. Zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand waren heute fast 100 Menschen in das Bürgerhaus gekommen.

Frie Bräsen hält eine Rede
„Mit Ihnen war die Kirche bei den Menschen. Es fällt schwer, sich diesen Stadtteil ohne sie vorzustellen. Vielen Dank im Namen des Kirchenkreises für so viele Jahre Engagement und Einsatz“, sagte Propst Frie Bräsen.
Als Anerkennung für seine Arbeit und das Lebenswerk, erhielt Roland Schielke vom Diakonischen Werk das Kronenkreuz in Gold verliehen.
Als Anerkennung für seine Arbeit und das Lebenswerk, erhielt Roland Schielke vom Diakonischen Werk das Kronenkreuz in Gold verliehen.

 

Viel Beton und nette Menschen

Die Großsiedlung im Westen Hamburgs wurde Anfang der 1970er Jahre fertiggestellt und hat rund 10.000 Einwohner. Für Roland Schielke, der hier 1979 begann, war es von Anfang an "ein reizvolles Arbeitsfeld". Viele Bewohner hätten mit den Jahren eine eigene Identität ausgebildet und würden sich als "Borner" empfinden.

Hochhäuser wie dieses bestimmen das Bild am Osdorfer Born.
Hochhäuser, wie dieses, bestimmen das Bild am Osdorfer Born.