Kinder auf Herzhöhe heben Abend der Diakonie

PISA Untersuchungen und Bildungsberichte rütteln auch kirchliche Bildungseinrichtungen immer wieder auf: Sozial schwache Schicht und das Vorhandensein von Migrationshintergrund schließt Kinder von Zukunftschancen aus. Hinzu kommt die verbreitete Finanzknappheit. Gerade jetzt, so Frank, dürften sich weder Gemeinden noch Kommunen aus der Verantwortung für die nachwachsenden Generationen und ihre Bildung zurückziehen.

Die Kirche solle – wie es Jesus tat – die „Kinder auf Herzhöhe heben“, das heißt, ihnen mit dem Herzen begegnen und sie dadurch bilden. Schließlich gehe der kirchliche Bildungsbegriff weit über eine reine Qualifizierung zum Leben hinaus. Ganzheitlich sei das Vertrauen ins Leben zu bilden und Menschen das Bewusstsein zu wecken, Geliebte zu sein, Geschenke des Lebens.

Eingestimmt wurden die Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Kommunen durch den Jugendchor der Kirchengemeinde Rellingen und eine Diashow mit zahlreichen Situationen, in denen täglich kirchliche Einrichtungen ihre Bildungsverantwortung wahrnehmen. Babys erforschten sich gegenseitig in der Badewanne; Jugendliche arbeiteten an Computern; Ältere trainierten ihr Gedächtnis und Kinder spielten und experimentierten. So wurde die Bildungsvielfalt der Veranstaltungen im Kirchenkreis deutlich und der Reichtum, der durch diese Bildungsarbeit für alle Beteiligten entsteht.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung über die Umsetzung von Bildungszielen in den ev. Kindertagesstätten des Kirchenkreises ebenso wie in der Familien-Bildungsstätte.