Ökumene Bulgarische Gemeinde übernimmt Eilbeker Osterkirche


Nach zweijährigen Verhandlungen haben sich der Kirchenkreis Hamburg-Ost und die bulgarisch-orthodoxe Gemeinde "Die Heiligen Kyrill und Methodius" auf eine 45 Jahre lange Nutzung der Osterkirche verständigt. Ein entsprechender Vertrag soll laut Hamburger Abendblatt am Freitag unterschrieben werden. Die offizielle Einweihung ist für den 11. Mai vorgesehen. In Hamburg leben rund 10.000 bulgarische Staatsbürger.

Gebaut wurde das neugotische Gotteshaus von der Hauptkirche St. Jacobi, die es als Kapelle für ihren Friedhof in Eilbek nutzte. Einweihung war im Jahre 1864. Nach der Entwidmung des Friedhofs 1954 wurde das Gelände in einen Park umgewandelt. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche weitgehend zerstört und nach dem Wiederaufbau 1962 neu eröffnet. Seit 1964 nutzte die Eilbeker Osterkirchen-Gemeinde sie für ihre Gottesdienste.

 

Zusammenschluss der Eilbeker Gemeinden

Im Jahre 2005 schlossen sich die beiden Eilbeker Gemeinden der Friedenskirche und der Osterkirche zusammen. Die Gottesdienste werden seit zwei Jahren in der benachbarten neugotischen Friedenskirche in der Papenstraße gefeiert.