Dauerpatient Familie Dauerpatient Familie

Seit Jahren ist der Pinneberger ,Abend der Diakonie’ ein Garant für einen guten fachlichen Diskurs über Phänomene des Alltags. Unter den etwa 50 geladenen Gästen konnte Propst Thomas Drope in diesem Jahr auch den Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann und den stellvertretenden Kreispräsidenten Dietrich Anders begrüßen. Schließlich stand der Abend unter einem außerordentlich aktuellen Thema. Durchzieht doch der ,Dauerklient Familie’ nahezu alle diakonischen Arbeitsgebiete im Kirchenkreis Pinneberg.

 


Referentin Dr. Barbara Thiessen vom Deutschen Jugendinstitut München hob zunächst die Situation des sozialen Wandels hervor, die Familien vor immer neue Anforderungen stelle. Danach beleuchtete sie besonders die Situation sozial schwacher Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Der Vortrag wurde beschlossen mit Überlegungen zu der Frage, welche Unterstützungs- und Transfersysteme Familien in ihrem Alltag brauchen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Erziehungsberatungsstelle des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Pinneberg das Gütesiegel der Bundeskonferenz der Erziehungsberatungsstellen überreicht. Ulrich Kruse, Fachreferent beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, hob besonders die „hohe seelsorgerliche und fachliche Kompetenz“ der Beratungsstelle hervor. „Es gäbe keine Qualität, wenn es nicht diese Mitarbeiter gäbe,“ betonte Beratungsstellenleiter Pastor Reinhard Dierks in seiner Dankesrede.