Leinen los für den Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein Elbfest Wedel am 30. April

Wedel (pe). Das Fest begann mit dem Anlegen der historischen Schiffe und der Begrüßung am Schulauer Fährhaus. Hinzu kamen die Klänge von Posaunenchor und Kirchenmusiker-Ensemble, 45 Stände mit buntem Programm, Musik aus Südafrika und Hamburg, ein farbenfrohes, beeindruckendes Feuerwerk an der Elbe und der "Tanz in den Kirchenkreis". Und immer wieder wurde an den Ständen gefragt: "Feiert Ihr das jetzt jedes Jahr?"

Auch Bischöfin Maria Jepsen zeigte sich beeindruckt von dem lebhaften und bunten Treiben auf dem Elbfest. "So gleichberechtigt wie die vier Kirchenkreise auf dem gemeinsamen großen Strom, der Elbe, zu ihrem Gründungsfest des neuen Kirchenkreises gefahren sind, so harmonisch und sichtbar zuversichtlich feiern sie mit den vielen Kirchenmitgliedern in Wedel auch den Beginn einer gemeinsamen Zukunft."

Sie war eine der Personen, die ganz offiziell Grußworte überbrachten. Nach ihr überbrachte die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck die Grüße der Stadt Hamburg. Und der Wedeler Bürgermeister Niels Schmidt nahm das Wort stellvertretend für alle anderen Stadt-, Kreis- und Bundespolitiker.

Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein ist einer von insgesamt elf Kirchenkreisen, die sich aus einer gesamt-nordelbischen Strukturreform zum 1. Mai gegründet haben. Allerdings ist er der einzige, der sich auf diese einladende Weise mit einem großen offenen Fest den Gemeindegliedern sowie den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert hat.

Zum Foto: Die Bischöfin von Hamburg und Lübeck Maria Jepsen begrüßt auf Willkomm Höft die Pröpste der vier Kirchenkreise, die mit den Delegationen ihrer alten Kirchenkreise per Schiff angekamen. V.l.: Propst Dr. Horst Gorski (Altona), Propst Thomas Drope (Pinneberg), Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer (Niendorf) und Propst Arnd Schomerus (Blankenese). Ganz rechts Kreispräsident Burkhard E. Tiemann für den Kreis Pinneberg (Foto: Kimstädt).