Erster Nordkirchen-MitarbeiterInnentag in Lübeck Erster Nordkirchen-MitarbeiterInnentag in Lübeck

Die Mitarbeitervertretungen aus dem Bereich des künftigen Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein laden ein zum Nordkirchen-MitarbeiterInnentag am 9. Juli 2008 in der Lübecker St. Petri Kirche. Thema ist die bevorstehende Fusion der Landeskirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern zu einer ,Nordkirche’. 

Dr. Michael Ahme, Geschäftsführer der Arbeitsstelle Nordkirche, wird über den Stand der Verhandlungen informieren. Entscheidungsträger der drei Landeskirchen werden erklären, was geplant ist und welche Beschlussvorlagen den Synoden vorgelegt werden sollen. Zum Thema „Arbeitsrechtsetzung in der zukünftigen Nordkirche, zu Risiken und Nebenwirkungen“ gibt es eine Podiumsdiskussion. 

Da die Arbeitsrechtsetzung in den drei Landeskirchen unterschiedlich ist und weitere finanzielle Einbußen befürchtet werden, herrscht unter den Mitarbeitenden viel Unruhe. In Mecklenburg und Pommern gibt es den "Dritten Weg", das heißt, Vertreter der Mitarbeitervertretungen verhandeln mit der Dienstgeberseite die Arbeitsrechtsetzungen. In Nordelbien geht man den "Zweiten Weg": Gewerkschaften handeln mit dem Arbeitgeberverband die Tarifverträge aus. 

Die MitarbeiterInnen fragen: Wie geht es weiter? Soll es einen der beiden Wege für die gesamte Nordkirche geben? Sollen beide Wege in den jeweiligen Gebieten erhalten bleiben? Gibt es noch andere, für alle annehmbare, Möglichkeiten? Die Gewerkschaftsvertreter und die Gesamtausschüsse der drei Kirchenkreise bestehen auf einem einheitlichen Besoldungs- und Vergütungssystem für die zukünftige Nordkirche, weil nicht klar ist, wie die teilweise gravierenden Unterschiede sonst ausgeglichen werden sollen. 

Dieser erste Nordkirchen-MitarbeiterInnentag bietet die Chance, sich kennen zu lernen, sich gemeinsam zu informieren und gegebenenfalls seine Stimme zu erheben.

 

Bei Fragen zum Thema "Nordkirche" oder zum angebotenen MitarbeiterInnentag am 9. Juli wenden Sie sich bitte an Ihre Mitarbeitervertretung. 

 

Informationsmaterial und Anmeldeformulare erhalten Sie in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung.