Solidaritäts-Wallfahrt Katholische Sophienschule kämpft um Erhalt


In der katholischen Sophienschule macht man sich Sorgen. Denn das Erzbistum Hamburg muss dringend sparen und das trifft auch die Schulen der katholischen Kirche. Acht von 21 Einrichtungen sollen geschlossen werden. Für die Sophienschule werden Geldgeber von außerhalb gesucht, damit es weitergehen kann. Um für Unterstützung zu werben planen Schüler, Lehrer, Eltern und Unterstützer jetzt eine „Solidaritäts-Wallfahrt“.

Los geht es am Freitag, den 16. August, um 9 Uhr an der Sophienschule (Elsastraße 46, Barmbek). Ziel der Wallfahrt ist der St.-Marien-Dom in St. Georg. Auf dem Weg wird an unterschiedlichen Orten Halt gemacht, es werden Fürbitten gesprochen und Lieder gesungen. Gegen 10.30 Uhr ist die Ankunft am St. Marien-Dom geplant. Die „Wallfahrer“ werden dort von Dompfarrer Monsignore Peter Mies empfangen, um ein gemeinsames Abschlussgebet zu sprechen.

 

Fast 300 Schülerinnen und Schüler betroffen

Die Organisatoren hoffen, dass mit der Aktion ein deutliches Zeichen für den Fortbestand der Grundschule gesetzt werden kann. Die Sophienschule bietet derzeit für die Klassenstufen 1 – 4 je zwei Klassen an und wird von ca. 270 Schülerinnen und Schüler besucht.

- Copyright: © Marco Heinen
Auf dem Foto von links nach rechts mit dem „Letter of Intent“: Gisela Franke, Angelika Franke, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Andreas Franke, Martina Franke

Erster Spender gefunden

Eine gute Nachricht für die Schule gab es schon vor der Wallfahrt: die Unternehmerfamilie Franke erklärte sich bereit, einen Millionenbetrag für die Sophienschule zu spenden. Bei einem Treffen mit der Familie sagte Erzbischof Stefan Heße: „Ich bin sehr froh und dankbar für das großzügige Engagement Ihrer Familie. Sie leisten damit einen sehr wesentlichen Beitrag zu unseren Bemühungen, die Sophienschule doch noch weiterführen und weiterentwickeln zu können.“ 


Andreas Franke sagte: „Die katholischen Schulen sind ein wichtiger Teil des Kirchenlebens in Hamburg, und die Katholische Sophienschule ein wichtiger Teil von Barmbek-Süd. Meine Familie und ich wären froh, dazu beitragen zu können, damit dieser Teil erhalten und noch weiter ausgebaut werden kann. Ich hoffe, dass sich noch weitere Spender finden werden, die unserem Beispiel folgen werden. Jeder noch so kleine Betrag zählt und hilft, dieses wichtige Vorhaben in die Tat umsetzen zu können.“