Kehrtwende Kehrtwende

Mit der Ansetzung einer Sondersynode am 21. September versucht der Kirchenkreisvorstand, auf die neuesten Entwicklungen innerhalb des Kirchenkreises zu reagieren. Er will den Abgeordneten der Gemeinden und Einrichtungen die Aufhebung der Gestaltungsräume vorschlagen.

Erst im Juni hatte die Kirchenkreissynode mit großer Mehrheit – auch der der betroffenen Kirchengemeinden – das Modell der ,Gestaltungsräume' beschlossen. Damit sollte erreicht werden, dass mehrere Kirchengemeinden sich zu enger Zusammenarbeit verpflichten, um so durch Schwerpunktsetzungen flexibel auf die Sparzwänge reagieren zu können.

In der Zwischenzeit gab es jedoch viele Bewegungen und Gespräche zwischen den Kirchengemeinden. So wird zum Beispiel im Bereich der Stadt Pinneberg überlegt, die Grenzen der Zusammenarbeit auf die Stadt Pinneberg zu konzentrieren und damit einen neuen Raum zur Gestaltung der kirchlichen Arbeit zu schaffen. Ähnlich ist es im Bereich des Gestaltungsraums ,Marsch&Geest’ wo sich neue Konstellationen mit der Kirchengemeinde Appen ergeben. Auch in den anderen Regionen des Kirchenkreises hat sich die Idee des Gestaltungsraums nur teilweise durchgesetzt.

Mit der Ansetzung einer Sondersynode versucht der Kirchenkreisvorstand, möglichst schnell auf diese Entwicklungen zu reagieren. Vor allem zwei Maßnahmen sollen getroffen werden:

     

  • Aufhebung der ,Gestaltungsräume' und Zuweisung der Kirchensteuermittel für den Personalbereich nach der Größe der jeweiligen Gemeinde;

  • Einrichtung von kirchenmusikalischen Zentren und Anstellung der verbleibenden Kirchenmusiker/innen beim Kirchenkreis.

Es solle nicht noch mehr Zeit verloren gehen, betonte Pröpstin Dr. Monika Schwinge.

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