Vier Kirchenkreise steigen in ein Boot. Kirchenkreisfusion

Auf der Synode des Kirchenkreises am 5. März berichtete Jürgen Barth, Pastor und Geschäftsführer der Fusionsgruppe, über den derzeitigen Stand der Planungen.

Entscheidendes Gremium für die Gespräche ist der Steuerungsausschuss, der mit je drei Personen aus den Kirchenkreisen Altona, Blankenese, Niendorf und Pinneberg besetzt ist. Zur Unter-stützung dieser Planungen wurden Arbeitsgruppen gebildet, zum Beispiel für die künftige Organisation der Dienste und Werke, für die Zusammenführung der Verwaltung, die Öffentlichkeitsarbeit und die grundsätzliche Struktur des Groß-Kirchenkreises.

Die Arbeit in diesen Gruppen sei, so Barth, unterschiedlich weit vorangeschritten. Für manche Bereiche plane man schon vor Vollzug der Fusion eine gewisse Zusammenführung der Aufgaben. So seien zum Beispiel im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gemeinsame Projekte zur Zusammenführung der Kirchenkreise geplant.

Der Zeitplan ist eng. Mit den Kirchenvorstandswahlen Ende 2008 soll das Projekt abgeschlossen werden. Dazu wird die Steuerungsgruppe den Synoden der vier Kirchenkreise im Juni dieses Jahres die wichtigsten Eckpunkte zur Beratung vorlegen.