Begegnungen Kirchentag-News

Pastor Thomas Drope, Sie sind Kirchentagsbeauftragter für den Kirchenkreis Pinneberg. Wie viele Personen vermuten Sie aus Pinneberg und Umgebung auf dem Kirchentag.

Drope: Wir sind am Mittwoch mit einem Bus ab Pinneberg gefahren. 32 Leute aus unterschiedlichen Gemeinden fuhren mit. Daneben gibt es die Rellinger Theatergruppe ,All for you’ und eine ganze Zahl von Besuchern, die auf eigenen Wegen gekommen sind. Und am Sonnabend gibt der Gospelchor der Pinneberger Lutherkirche ,St. Martins Smile' ein Konzert am Rande des Kirchentags.

Was ist Ihr Eindruck nach der Hälfte des Kirchentags?

Drope: Es ist ein sehr selbstbewusster Kirchentag. Wir freuen uns, das wir evan-gelisch sind – das ist so eine Ausstrahlung des Kirchentags. Dazu tut natürlich die Losung ihren Teil dazu: ,Wenn dich dein Kind morgen fragt …’ – da kann man nicht außen vor bleiben. Es ist fast eine Art Aufbruchstimmung zu spüren. Christsein wird wieder sprachfähig.

Ihr schönstes Erlebnis bisher?

Drope: Eine Bibelarbeit von Margot Käßmann, der Hannoverschen Bischöfin. Klare Worte, selbstbewusste Aussage, das tat gut. Und auch der Abend der Begegnung. Die vielen tausend Kerzen am Leineufer waren sehr beeindruckend.

Können Sie schon sagen, was Sie mitnehmen werden von diesem Kirchentag?

Drope: Ja. Ich habe wieder einmal erfahren, dass wir als Kirche, als Christen vieles haben, was die Gesellschaft notewendig braucht. Sie braucht Anwälte der Gebote zum Beispiel. Oder einen Ort mit Standpunkt – und Kirche ist so ein Ort. In der ganzen Verunsicherung der Zeit bieten wir einen Raum für die Suche nach der eigenen Basis, nach dem was trägt. Und das tun wir einladend, öffnen unsere Türen und stehen zu dem, was wir anbieten können.

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