Kirchenwahl 2008 Kirchenwahl 2008

Am 30. November 2008 werden in den 595 Gemeinden Nordelbiens die Wahlurnen aufgestellt. Die Kirchenmitglieder bestimmen an diesem Tag die Kirchenvorstände ihrer Gemeinde. Die Kirchenvorstände sind es, die über die inhaltlichen Schwerpunkte der gemeindlichen Arbeit entscheiden, das Personal führen und die Finanzen verwalten. „Viele Gemeinden betreiben evangelische Kindergärten, Diakoniestationen oder Friedhöfe und sind durchaus mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichbar“, erklärt Pastor Stefan Weißflog, Wahlbeauftragter der Kirchenkreise Altona, Blankenese, Niendorf und Pinneberg. 

Jetzt schon können neue wie alte Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Kirchenvorstand vorgeschlagen werden. Gewählt werden Mitglieder der evangelischen Kirche, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind. Bis zum 5. Oktober müssen bei den Wahlbeauftragten der Kirchengemeinden die Vorschläge eingetroffen sein. 

 

Ein solcher Wahltag erfordert eine gründliche Vorbereitung. Regelmäßige Treffen gehören dazu. Nachdem die ersten Treffen in den jeweiligen Kirchenkreisen stattfanden, lud das Kirchenkreis-Wahlteam die Beauftragten der Kirchengemeinden in Hamburgs Westen und Pinneberg nun zu einem gemeinsamen Treffen der Kirchenkreise in das Haus der Kirche in Hamburg/Niendorf ein.

Unterstützung erhalten die Gemeinden von Wolf Clüver, Pastor und oberster Wahlorganisator der Nordelbischen Kirche. Er stellte die Werbekampagne vor, die vor einigen Wochen auch im Kirchenkreis Pinneberg für viel Diskussion gesorgt hat. Die direkte Werbung vor Ort geschieht jedoch durch die Gemeindebriefe und die Pressearbeit in den Gemeinden. Dort sind auch die Formulare für die Kandidatenvorschläge zu erhalten.