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Sicherheit für ein halbes Jahr – nicht weniger als dies bedeutet die jüngste Spende für das pino cafe. „Als wir die Anfrage bekamen, eine Monatsmiete zu übernehmen, haben wir nicht lange beraten. Wir dachten: Dann lasst uns gleich sechs daraus machen,“ scherzte Lions-Präsident Hans-Peter Bruhn bei der Übergabe der Spende im pino cafe. 

Seit das Pinneberger Sozialcafe im Dezember des vergangenen Jahres in die Bahnhofstraße gezogen ist, beträgt die Miete für die Räumlichkeiten ca. 1.500 Euro. „Der Umzug hat sich aber gelohnt,“ meinte Diakoniepastorin Maren von der Heyde. In den ersten Monaten am neuen Standort habe sich der Umsatz verdreifacht. Die Gäste mit wenig Geld seien geblieben, andere Gäste, die den Normalpreis zahlen können, hätten sich mehr als verdoppelt. Darin sieht Pastor Harald Schmidt, Mitglied des Pino-Beirats, eine positive Entwicklung: „Jetzt wird das möglich, was wir von Anfang an mit dem Café wollten: dass sich Arm und Reich zwanglos und selbstverständlich begegnen können.“ 

Die jüngste Spende des Lions Clubs solle auch eine Singalwirkung haben, hob Lions-Mitglied Wilfried Kniffka hervor. „Sie soll aufmerksam machen auf die ausgezeichnete und lobenswerte Arbeit, die im pino cafe getan wird“. 

Neben der Begegnung zwischen arm und reich steht im Konzept des Sozialcafés vor allem auch die Schulung und Qualifizierung arbeitsloser Kräfte im Mittelpunkt. Neu hinzugekommen ist die kostenlose Sozialberatung, die Angelika Lahmann als Leiterin des Cafés anbietet. Hierbei geht von der Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen bis hin zur Vermittlung an soziale Fachdienste. 

„Wir werden auch weiterhin jederzeit auf Unterstützung angewiesen sein, deshalb freuen wir uns sehr über Ihre großzügige Spende,“ dankte die Diakoniepastorin den Mitgliedern des Lions Clubs.