Andacht mal anders POP-Gottesdienst – Lust auf Neues


Der Name: ungewöhnlich. Das Konzept: experimentell. POP-Gottesdienst, so nennt eine Gruppe von jungen Pastorinnen und Pastoren ihr Projekt für einen modernen Gottesdienst mit aktueller Musik. 

„Wir spielen Pop-Musik, die größtenteils aus dem Radio bekannt ist, allerdings in neu arrangierter Form. Wer den Gottesdienst besucht, kann sich zurücklehnen, lauschen, mitsummen und –singen“, erklärt Anne Arnholz, Pastorin und Mit-Initiatorin.

Diesen Samstag gibt es den POP-Gottesdienst zum zweiten Mal. Jede Veranstaltung findet in einer anderen Kirche statt. „Wir ziehen durch ganz Hamburg“, sagt Anne Arnholz. Für den Start, Ende Mai, hatte man sich Curslack ausgesucht, jetzt, am 18. August, geht es in die Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern.

 

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Der erste POP-Gottesdienst fand im Mai in Curslack statt.

 

Kirche und Pop-Kultur

„Wir wollen einen Gottesdienst feiern, der uns im 21. Jahrhundert mit der allgegenwärtigen Pop-Kultur stärker entgegenkommt, als ein klassischer Sonntagsgottesdienst, mit Liedern vergangener Jahrhunderte“, meint Anne Arnholz, eine von fünf Pastorinnen und Pastoren, die die Idee gemeinsam entwickelt haben und umsetzen.

Ansprechen wollen die Macher alle neugierigen Menschen, die Pop-Musik und Gottesdienst mögen. Los geht es am Samstag, den 18. August, ab 18 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolai.