Projekt wellcome Projekt wellcome

„Das Projekt ist wirklich ein Knaller,“ betonte Propst Thomas Drope, selbst Vater von zwei Kindern, in seiner Begrüßungsansprache. Vier Jahre ist das Projekt wellcome in Pinneberg zuhause. Dieses kleine Jubiläum war der Anlass für ein gelungenes Spenderfest. Geladen waren Sponsoren, Ehrenamtliche und Unterstützer. Unter den Augen von Propst Thomas Drope und Kreispräsident Burkhard E. Tiemann blickte die Pinneberger Koordinatorin Kirsten Harnisch-Eckert auf die geleistete Arbeit zurück: „Andere Standorte schauen mit großen Augen nach Pinneberg“.

 

Die Unterstützung der Sponsoren so Harnisch-Eckert, schaffe immer wieder eine frühe Planungssicherheit für die Arbeit der Koordinatorin und für die Qualitätssicherung durch Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen. Und diese Ehrenamtlichen, 14-16 Mitarbeiterinnen, konnten seit Gründung des Standortes 50 Familien mit etwa 1.000 Stunden ehrenamtlicher Begleitung unterstützen.

 

Daneben wies Harnisch Eckert auf die Partner im Netzwerk hin, das das Projekt wellcome vor Ort trägt: das Klinikum Pinneberg, die örtlichen Gynäkologen, die Hebammen, das Jugendamt oder die Erziehungsberatungsstellen sowie die Evangelische Familienbildungsstätte. „Ihr seid ein echter Leuchtturm in der wellcome-Familie“, gratulierte Regine Wagenblast, Mitarbeiterin in der Bundesgeschäftsstelle des Hilfsprojektes, zu der gelingenden Arbeit.

 


Wellcome ist ein Projekt, das Familien in den ersten Monaten nach der Geburt eines Kindes unterstützt. Praktische Hilfe im Alltag ist gefragt. „Es kommt darauf an, für jede Familie die richtige Hilfe zu finden“, erläutert Kirsten Harnisch Eckert.

Seit der Gründung der ersten beiden Standorte in Hamburg-Niendorf und Norderstedt durch die Leiterin der dortigen Familienbildungsstätten Rose Volz-Schmidt sind fünf Jahre vergangen. Der Standort in Pinneberg war die sechste Gründung. Mittlerweile wächst das Projekt immer weiter. Noch in diesem Jahr wird in Köln der 50. Standort gegründet. Und bis Ende 2010 sollen bundesweit 200 wellcome-Stellen aufgebaut sein.

Andreas-M. Petersen