Wohnen unterm Kirchturm Wohnen unterm Kirchturm

Mit dieser Entscheidung besteht seitens des Kirchenkreises Pinneberg grünes Licht für einen neuen Arbeitsbereich im künftigen Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. Das Projekt ,Wohnen unterm Kirchturm’ (kürzlich in der Kirchenkreiszeitung ,forum' vorgestellt) beteiligt den künftigen Kirchenkreis als Träger von derzeit drei geplanten Wohnprojekten für alte und demente Menschen. Es handelt sich hierbei um zwei Projekte in Hamburg (das Bugenhagenhaus in Groß Flottbek und das Rumond-Walther-Haus in Ottensen) und eines in Norderstedt (Christuskirche Garstedt). 

„Es ist wichtig, dass wir unser Angebot weiter ausweiten,“ erläutert Maren von der Heyde, Diakoniepastorin des Kirchenkreises Pinneberg, das Vorhaben. „Mit dieser neuen Möglichkeit schaffen wir eine einheitliche Linie unseres Pflegeangebots.“ Charakteristisch für alle drei Projekte sei die enge Anbindung an die jeweilige Kirchengemeinde und die Verankerung im jeweiligen Stadtteil. 

Mit dem neuen Angebot erweitert sich das Programm der DKA (Diakonische Kranken- und Alterspflege gGmbH). Dieser Arbeitszweig bündelt die Arbeit der verschiedenen Diakoniestationen, die bisher vor allem im ambulanten Bereich tätig sind. „,Wohnen unterm Kirchturm’ passt gut in unser Portfolio und ist für alle drei Häuser auch betriebswirtschaftlich gut verantwortbar“, hebt Geschäftsführer Marten Gereke hervor. 

Der entscheidend neue Schritt ist dabei nicht die pflegerische Leistung im stationären Bereich. Die wird auch im entstehenden Haus in der Rockvillestraße in Pinneberg wahrgenommen. Neu ist das Auftreten des Kirchenkreises als Investor selbst. 

„Ich halte es für ein wichtiges Signal, dass unsere Kirchenkreise die Zeichen der Zeit erkennen und sich der Herausforderung einer alternden Gesellschaft annehmen,“ freut sich auch Propst Thomas Drope.

Nach dieser Entscheidung der Pinneberger Synode müssen auch noch die Kirchenparlamente der Kirchenkreise Altona, Blankenese und Niendorf dem Projekt zustimmen.