Flüchtlinge in Hamburg

Wichtige Hilfsangebote, News und mehr

Die Flüchtlingsbeauftragten der beiden Hamburger Kirchenkreise: Hanna Hanke, Hannah Hosseini und Mischa Helfmann (von links) - Copyright: Monika Rulfs/Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Die Flüchtlingsbeauftragten der beiden Hamburger Kirchenkreise: Hanna Hanke, Hannah Hosseini und Mischa Helfmann (von links)

Herzlich willkommen!

"Viele Männer, Frauen und Familien verlassen in diesen Monaten, Tagen und Wochen ihre Heimat und suchen Schutz bei uns in Hamburg. Wir heißen sie willkommen! Eine neue Bewegung ist entstanden: Immer mehr Menschen setzen sich Hand in Hand ein. Dafür sind wir dankbar. Die Kirchengemeinden vor Ort spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sind nah dran – an den Menschen, die in den verschiedenen Unterkünften leben und an ihren Sorgen und Freuden. Sie wollen sich engagieren? Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Platz zu finden. Schön, dass Sie dabei sind!"

Die Flüchtlingsbeauftragten der beiden Hamburger Kirchenkreise: Hanna Hanke, Hannah Hosseini und Mischa Helfmann

Im Flüchtlingscafé "refugio" in Harburg Foto: Trinitatis Gemeinde Harburg - Copyright: Kirchengemeinde St. Trinitatis Harburg
Schön, wenn man eine Zuflucht hat: Festtagsstimmung im "Café Refugio"

Es bewegt sich was in Hamburg

Immer mehr Hamburger setzen sich ein für Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns kommen oder die ihren europäischen Heimatländern keine Perspektive mehr sehen. Fast täglich erreichen uns Nachrichten dazu. kirche-hamburg.de hält Sie auf dem Laufenden

Gut informiert

Aktuelles zum Thema

 - Copyright: credon2012/fotolia
Ein buntes Leben in einer bunten Stadt

Sie wollen sich engagieren?

Zahlreiche Gemeinden in den beiden Hamburger Kirchenkreisen engagieren sich für Flüchtlinge. Das kann unterschiedliche aussehen: Manche bieten Flüchtlingsfamilien in ihren Räumen Kirchenasyl. In anderen setzen sich vor allem Ehrenamtliche für Flüchtlinge in benachbarten Unterkünften ein. Sie geben Hosen und Mäntel in der Kleiderkammer aus, schenken Tee aus, betreuen Kinder und begleiten zu Ämtern. Wo und wie Sie sich in ihrer Nähe einsetzen können, erfahren Sie im Kasten rechts

  • An vielen Orten stehen Container der Kleiderkammer Wilhelmsburg. Wenn Sie Ihrer Gemeinde spenden wollen, nehmen Sie vorher Kontakt auf. Aktuelle Informationen, was gebraucht wird finden Sie auch unter zusammenschmeissen.de

  • Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde vor Ort nach. Dies braucht beispielsweise Geld, um Ausflüge mit Flüchtlingskindern zu unternehmen oder Broschüren in verschiedenen Sprachen zu drucken. Auch die meisten Beratungsstellen finanzieren sich - zumindest teilweise - über Spenden.

  • Sie wollen wissen, wie das mit dem ehrenamtlichen Engagement läuft und was man dabei bedenken muss? Die Diakonie hat Informationen dazu

Kontakte

Lexikonartikel "Migration" - Copyright: fotolia
Lexikonartikel "Migration"

Wo finden Flüchtlinge rechtlich Rat?

Wer in Deutschland Asyl beantragen will, muss viele Formulare ausfüllen. Vieles erscheint auf der ersten Blick kompliziert. Besonders, wenn man die Sprache nicht versteht. Kirchliche Beratungsstellen begleiten und unterstützen, beispielsweise wenn es um Fragen des Aufenthaltsstatus' geht. Wichtige Adressen finden Sie im Kasten rechts.

In guten Händen: Eine Ärztin untersucht eine Schwangere in der Praxis "Andocken" der Diakonie - Copyright: Diakonie Hamburg
In guten Händen: Eine Ärztin untersucht eine Schwangere in der Praxis "Andocken" der Diakonie

Medizinische Hilfe für Menschen mit und ohne Papiere

Wieviele Menschen ohne Papiere in Hamburg leben, dazu gibt es nur Schätzungen. Sicher ist jedoch, dass sie in besondere Nöte geraten, wenn sie krank werden. Denn sie sind nicht krankenversichert. Auch bei Menschen aus südeuropäischen Ländern, die nach Deutschland zum Arbeiten kommen dauert es oft länger, bis der Versicherungsschutz geklärt ist. Zum Gück gibt es Ärzte und Praxen, an die sie sich wenden können.

 - Copyright: Sabine Henning/kirche-hamburg.de
Doinita Grosu (li) und Desislava Manavska von der Beratungsstelle Osteuropa

Weitere wichtige Adressen

Flucht vor Gewalt und Terror ist ein Motiv, um nach Hamburg zu kommen. EU-Bürger etwa aus Südosteuropa machen sich auf den Weg, um der Armut in ihrer Heimat zu entfliehen und ihren Familien Perspektiven bieten zu können. Auch sie brauchen manchmal Unterstützung, zum Beispiel, wenn Berufsabschlüsse anerkannt werden sollen. Die Diakonie und andere Stellen unterstützen dabei. Kontakte finden Sie rechts

 - Copyright: Stefan Hesse/BILD
Flüchtlingspastorin Dietlind Jochims

Wie die Kirche zu Flüchtlingen steht

Die Hamburger Pastorin Dietlind Jochims ist die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche. Warum sie es als einen christlichen Auftrag ansieht, sich für Flüchtlinge einzusetzen, lesen Sie hier

Hintergründe erfahren