Stunde der Kirchenmusik

»Lübecker Totentanz« – La Passacaglia della vita

»Lübecker Totentanz – La Passacaglia della vita«

Die Bernt Notke zugeschriebene Darstellung des »LübeckerTotentanz« in der Marienkirche entstand vor über 550 Jahren unter dem Eindruck einer Seuche, damals der Pest.

Angesichts der bewussteren Vergänglichkeit werden die eigenen Ziele und Werte überprüft, die Dringlichkeit, jetzt zu leben, deutlich spürbar. Damals wie heute. Die Zerstörung der einzig vorhandenen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kopie des »Lübecker Totentanz« im zweiten Weltkrieg fiel ebenfalls in die Zeit eines weltweiten Totentanzes. Auf die Bomben von 1942 folgten später mehr Demokratie und ein relativ friedliches Zusammenleben in Europa. Was bewegt die Corona-Pandemie? Einen besseren Umgang mit der Natur und den Mitmenschen?
 

Drei Musikerinnen und eine Eurythmistin setzen sich in einer Konzert-Performance mit dem Lübecker Totentanz auseinander. Danuta Swamy von Zastrow tanzt mit Christina Roterberg (Sopran), Gabriele Steinfeld (Barockvioline) und Anke Dennert (Cembalo) zurück ins Leben. Es wird Barockkomponisten des 17. Jahrhunderts zu hören geben: Diederich Buxtehude, Johann Schop, Johann Christoph Bach und Arcangelo Corelli. Der ausdrucksstarke eurythmische Tanz verbindet sich mit der Musik, bringt sie in die Sichtbarkeit und bezieht die Musikerinnen immer wieder ein in den Lebenstanz und die Auseinandersetzung mit dem Tod.

Weitere Informationen

Veranstalter Amt für Kirchenmusik Königstraße 54, 22767 Hamburg

Ort Hauptkirche St. Petri Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg Weitere Veranstaltungen an diesem Ort

Technische Hinweise

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

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