Von der Versuchung zur Verseuchung?

Zur Diskussion um die „Gen-Schere“

Feministisch-ethische Denkwerkstatt

Durch die Erfindung der Gen-Schere CRISPR/CAS gibt es Erfolge bei der Behandlung von erblich bedingten Krankheiten. Eine ethische Grenze bilden jedoch mögliche Eingriffe in die menschliche Keimbahn vor der Zeugung. Auch Pflanzen und Tiere werden via „Genome Editing“ verändert. Sogar das ausgestorbene Mammut könnte theoretisch wieder zum Leben erweckt werden. Gleichzeitig besteht die Hoffnung, Pflanzen und Tiere an den menschengemachten Klimawandel anpassen zu können. Wie weit darf der Mensch gehen in seiner Schöpferfähigkeit? Wie positionieren wir uns aus einer feministisch-theologischen und herrschaftskritischen Sicht zu den aktuellen technischen Versuchungen? Annika Hardt ist Trägerin des Opus Primum Förderpreises für Nachwuchswissenschaftlerinnnen und -wissenschaftler. Diesen erhielt sie für die Publikation „Technikfolgenabschätzung des CRISPR/CAS-Systems“, in der sie sich kritisch mit dem Einsatz der sogenannten Gen-Schere auseinandersetzt.

Referentin Dr. Annika Hardt, Medizinerin, Hamburg

Anmeldung seminare@frauenwerk.nordkirche.de, Tel. 0431 557 791 00

Weitere Informationen

Veranstalter Frauenwerk im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein Max-Zelck-Straße 1, 22459 Hamburg

Leitung Waltraud Waidelich, Pastorin Katja Hose, beide Frauenwerk der Nordkirche, Ilse Zeuner, Sozialwissenschaftlerin, Kristina Gehrt, Frauenstudien Hamburg, Pastorin Dr. Michaela Will

Ort Dorothee-Sölle-Haus (Königstraße 54, 22767 Hamburg) Weitere Veranstaltungen an diesem Ort

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