Schutzkonzept und Risikoanalyse

Bereits vor dem Inkrafttreten des Präventionsgesetzes, nach dem sich alle kirchlichen Träger dazu verpflichtet haben, passgenaue und individuelle Schutzkonzepte zu etablieren, hat der Kirchenkreis Hamburg-Ost Fachpersonal angestellt Wir sind froh, dass durch die Gesetzgebung der Nordkirche das Thema Prävention an Stellenwert gewinnt.

Kirchengemeinden und andere kirchliche Institutionen nehmen das Thema ernst und setzen sich damit auseinander, um Risiken für Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt zu minimieren. Die Präventionsstellen der Kirchenkreise informieren, beraten und unterstützen Kirchengemeinden dabei auch mit Fortbildungsangeboten.

Für die Unterstützung bei der Entwicklung eines Schutzkonzeptes können sich Kirchengemeinden direkt an unsere Referent*innen wenden:

Christina Okeke, 040 519000473, C.Okeke@kirche-hamburg-ost.de

Oliver Krause, 040 519000474, O.Krause@kirche-hamburg-ost.de

 

Die Entwicklung eines Schutzkonzeptes ist eine komplexe Aufgabe, deshalb braucht es Zeit und Expertise dafür. In sieben Modulen zu den Bausteinen eines Schutzkonzeptes vermitteln unsere Referent*innen Fachwissen und unterstützen Sie mit praktischen Tipps für den Gemeindealltag. Vertiefende Angebote, wie unsere kursbegleitenden „SchuKo-Werkstätten“, vervollständigen die Unterstützung.

Schutzkonzepte fußen idealerweise auf einer Potential- und Risikoanalyse. Letztere hilft dabei, Schwachstellen in der alltäglichen Arbeit in Kirchengemeinden zu erkennen, die das Ausüben von sexuellen Grenzverletzungen und Übergriffen begünstigen könnten.  Die Analyse sollte Gemeinde extern begleitet werden und am besten unter Einbeziehung unterschiedlicher  Nutzer*innen-Gruppen der Kirche stattfinden. In unseren Modulen erhalten Sie zu diesem und vielen weiteren Themen hilfreiche Anregungen, die es Ihnen erleichtern, den Anforderungen des Präventionsgesetztes gerecht zu werden.

 

Rechtlicher Hintergrund

Kirchengesetz zur Prävention und Intervention gegen sexualisierte Gewalt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und ihrer Diakonie
(Präventionsgesetz – PrävG) Vom 17. April 2018