Grundsätzlich gilt in dieser Corona-Pandemie-Zeit das Einhalten der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen. Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist einzuhalten. Die Schutzmasken-Tragepflicht gilt in öffentlichen Räumen und im ÖPNV.


Feministisch-theologisch-ökologischer Salon

Das Klima verändert sich schon, aber noch kann menschliches Verhalten die Katastrophe aufhalten. Was kann ich als Einzelne tun? Wie müssen sich Handeln und Denken verändern? Welche zukunftsweisenden Ansätze und Projekte für ein anderes Leben gibt es? Und was bedeutet dies für meinen Glauben und Feministische Theologie? Diese und andere Themen kommen in der gemeinsamen Textlektüre und den Diskussionen des Salons zur Sprache.

16. Juni, 18:30-20:30, Gaia & Gott. Eine ökofeministische Theologie der Heilung der Erde (Rosemary Radforth-Ruether)

Diese Veranstaltung wird als Video-Konferenz angeboten. Den Link erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung. 

Leitung: Pastorin Dr. Michaela Will, Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein.
Anmedung: gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de, Tel. 040 558 220-156


Digitales Vernetzungstreffen zum Mitmachprojekt

Freitag, 19. Juni, 17 – 18.30 Uhr

Die Frauenwerke der Nordkirche rufen zu einem Gemeinschaftsprojekt zur Rettung von Saatgut und Lebensraum für Insekten auf.
Alle, die Lust haben
•  zu säen und Erfahrungen beim Gärtnern zu sammeln
•  Erdboden für das Projekt zur Verfügung zu stellen
•  über ein neues Mensch-Natur-Verhältnis nachzudenken

laden wir herzlich zu einem ersten regionalen Vernetzungstreffen ein.
Für den 25. August ist ein weiteres Treffen von face-to-face geplant.
Lass deinen Mut wachsen, setze Klimagerechtigkeit praktisch um und mach mit!
Ort: Der Link zur Videokonferenz wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.
Leitung: Pastorin Dr. Michaela Will
Anmeldung: gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de, Telefon 040 558 220-156

Flyer 1 Klimabewusstsein erden

Flyer 2 Klimabewusstsein erden


Hanna Ahrendt, 1975 (Quelle: Wikipedia)

Politisches Handeln in Corona-Zeiten

Anregungen aus dem Denken und Handeln Hannah Ahrendts

Ein Webinar

Mittwoch, 17. Juni, 18:30-20:00 Uhr
Für Hannah Arendt ist die Interaktion von Menschen im öffentlichen Raum eine unabdingbare Voraussetzung für politisches Handeln. Wie entwickeln sich politische Räume und die Bedingungen politischen Handelns in einer Zeit, in der die Menschen in den privaten Raum verwiesen sind? Was passiert mit dem Verhältnis von Öffentlichem und Privatem, während die privaten Räume zu Orten geworden sind, aus denen heraus sich viele Menschen jederzeit digital in eine nahezu unbegrenzte Zahl von Räumen einschalten können, in denen politische Angelegenheiten verhandelt werden?
Inspiriert durch das Denken Hannah Arendts wird die Referentin Claudia Lenz im Gespräch diesen Fragen nachgehen und dabei auch die Frage stellen, welche Strategien es gibt, um zu verhindern, dass die COVID-19 Pandemie Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder ökonomisch bedingter Teilhabe verschärft.
Leitung: Irene Pabst, Waltraud Waidelich, beide Frauenwerk der Nordkirche, Dr. Michaela Will, Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein, und Team
Referentin: Prof. Dr. Claudia Lenz, Norvegian School of Theology, Oslo
Ort: Der Zugang zum Webinar wird mit der Anmeldebestätigung verschickt.

Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de,  0431 557 791 00

 

Dieser Termin wird voraussichtlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, über den wir Sie rechtzeitig informieren werden.


Vielfalt im Feminismus

Strategien gegen Angriffe von rechts

Vielfalt und Verschiedenheit von Positionen und der Streit darum machen Demokratie und Pluralität aus. Daran hat Hannah Arendt in ihrer Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus erinnert. Es ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme, das Denken zu vereinheitlichen. Vor diesem Hintergrund fragen wir, wie rechtspopulistische Angriffe auf Feminismus und Gender verstanden werden können. Sie richten sich häufig pauschal gegen einen „Genderwahn“ und nehmen die Unterschiedlichkeit innerhalb der feministischen und queeren Bewegung nicht wahr. Wie wirkt die Anti-Genderdebatte auf feministische Streitkultur und den Umgang mit unterschiedlichen Positionen? Wagen wir es, unsere Unterschiede auszusprechen? Oder lassen wir uns in die Defensive drängen und geben unsere Vielfalt preis zugunsten der Verteidigung gegen Rechts?
Gefördert von der Ev. Akademie der Nordkirche
Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg-Altona
Referentinnen Prof. Dr. Claudia Lenz, Norwegian School of Theology, Oslo, Katharina Fegebank, Senatorin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg (angefragt), Do Gerbig, AG queer studies an der Universität Hamburg
Leitung Irene Pabst, Waltraud Waidelich, beide Frauenwerk der Nordkirche, Pastorin Dr. Michaela Will, Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Kosten: 5 €
Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de, Tel. 0431 557 791 00