Vielfalt im Feminismus

Strategien gegen Angriffe von rechts

Vielfalt und Verschiedenheit von Positionen und der Streit darum machen Demokratie und Pluralität aus. Daran hat Hannah Arendt in ihrer Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus erinnert. Es ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme, das Denken zu vereinheitlichen. Vor diesem Hintergrund fragen wir, wie rechtspopulistische Angriffe auf Feminismus und Gender verstanden werden können. Sie richten sich häufig pauschal gegen einen „Genderwahn“ und nehmen die Unterschiedlichkeit innerhalb der feministischen und queeren Bewegung nicht wahr. Wie wirkt die Anti-Genderdebatte auf feministische Streitkultur und den Umgang mit unterschiedlichen Positionen? Wagen wir es, unsere Unterschiede auszusprechen? Oder lassen wir uns in die Defensive drängen und geben unsere Vielfalt preis zugunsten der Verteidigung gegen Rechts?
Dienstag, 7. April, 18 – 21 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg-Altona
Referentinnen Prof. Dr. Claudia Lenz, Norwegian School of Theology, Oslo, Katharina Fegebank, Senatorin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg (angefragt), Do Gerbig, AG queer studies an der Universität Hamburg
Leitung Irene Pabst, Waltraud Waidelich, beide Frauenwerk der Nordkirche, Pastorin Dr. Michaela Will, Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Kosten: 5 €
Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de, Tel. 0431 557 791 00