"In der Leerheit gibt es weder Frau noch Mann..."

Geschlechterrollen und Emanzipationsbewegungen im Buddhismus

Dieser Satz wird einer buddhistischen Prinzessin zugeschrieben, die vor allem im Tibet als weiblicher Buddha verehrt wird. Sie legte einen Eid ab, als Frau die vollkommene Buddhaschaft zu erlangen. Ihre spirituelle Lebensgeschichte kennzeichnet einen Paradigmenwechsel in der buddhistischen Literatur im Sinne heutiger Gender-Diskussionen. Der Buddhismus scheint eine Religion zu sein, die Männern und Frauen gleiche Möglichkeiten einräumt. Doch Nonnen müssen mehr Regeln einhalten als Mönche, zudem gilt es als besser, als Mann wiedergeboren zu werden.

Die Wissenschaftlerin und tibetisch-buddhistische Nonne Carola Roloff wird erklären, wie das Geschlechterverhältnis in den Schriften des Buddhismus gesehen wird, wie die Praxis in unterschiedlichen Ländern aussieht und was es mit der Bewegung „Töchter des Buddha“ auf sich hat.

Referentin: Dr. Carola Roloff, Buddhologin, Akademie der Weltreligionen, Hamburg

Kosten: 5 €

Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de, 0431 55 77 91 12

Weitere Informationen

Veranstalter Frauenwerk der Nordkirche

Leitung Irene Pabst, Frauenwerk der Nordkirche, Dr. Michaela Will

Ort Dorothee-Sölle-Haus (Königstraße 54, 22767 Hamburg) Weitere Veranstaltungen an diesem Ort

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