© Hildburg Bothe

Taufstein mit Taufschale

Der Taufstein wurde der Versöhnungskirche von der Johanniskirche in Harvestehude geschenkt. Er lag dort unbenutzt im Turm und wurde aufgearbeitet und auf Kosten eines Gemeindegliedes, Herrn Denk, mit einer handgearbeiteten Messingtaufschale versehen.

© Hildburg Bothe

In der Mitte der Taufschale ist eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes abgebildet. Darum herum läuft ein Schriftband "Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für". Im Schalengrund sieht man vier Engel und abstrakte Muster. Als Abschluss steht auf dem äußeren Schalenrand "Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht".

© Hildburg Bothe

Gemälde "Jesu Darstellung im Tempel"

Aus den Erinnerungen von Pastor Julius Hahn:

"Fräulein A. Hagemann schenkte auch das Bild von Rudolf Schäfer 'Jesu Darstellung im Tempel'. Es wurde an dem westlichen Altarpfeiler angebracht. Der Künstler sollte eigentlich, da das Bild über dem Taufstein hängt, die Taufe Jesu in Jordan malen. Er wählte aber das andere Motiv aus der Erwägung, dass die christliche Taufe etwas anderes ist als die Johannestaufe. Auch meinte er, dass das Bild architektonisch besser zu den Stufen des Altars passe. Die Jordanlandschaft könne nur durch ein Fenster gesehen werden, und ein Fenster gehöre nicht an einen Pfeiler.

Der Schatten des Pfeilers fällt auf Maria, und die Hand Simeons deutet auf ihr Herz. 'Es wird ein Schwert durch deine Seele dringen.' Prof. Schäfer malte noch das Körbchen mit den beiden Turteltauben auf das Bild, damit Maria nicht mit Hanna verwechselt werde.

Senior D. Stage hatte ich eingeladen, der Enthüllung des Bildes beizuwohnen. Viele haben sich seitdem an dem Kunstwerk des frommen Malers gefreut. Es passt auch so gut zu der Taufe: Denn die Kinder werden doch in Christi Tod getauft, und die Besinnung auf die Taufe bedeutet doch immer die Entscheidung für Christus, von dem der greise Simeon weissagt: 'Dieser wird gesetzt zu einem (Fall) Zeichen, dem widersprochen wird.' "

Folgende Bibelstelle gibt es noch zu dem Gemälde:

Simeon war vom Heiligen Geist geweissagt worden, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen. Und er kam vom Geist geführt in den Tempel. Da nahm er das Kind Jesus auf seine Arme und lobte Gott. (Lukas 2,26-27.28)

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