Häufig gestellte Fragen

  • Ich möchte mich als Erwachsene*r taufen lassen. Was muss ich dafür tun?

Bitte nehmen Sie Kontakt auf zu einer Pastorin oder einem Pastor aus unserem Pfarrteam. So einzigartig Ihr Lebens- und Glaubensweg bisher gewesen ist, so individuell werden wir auch den Weg zu Ihrer Taufe hin gestalten. Dazu werden wir mehrere Gespräche führen, in denen es um Fragen des christlichen Glaubens geht und Ihren Zugang dazu. Daneben nehmen Ihre eigenen Fragen einen großen Raum ein. Gemeinsam verabreden wir, wann und in welchem Rahmen Ihre Taufe stattfinden kann.

  • Wir möchten unser Kind taufen lassen. Wie geht das?

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro. Dort werden Ihnen die nächsten Termine genannt, wann eine Taufe im Sonntagsgottesdienst stattfinden kann oder wann ein Taufgottesdienst für mehrere Familien geplant ist. Außerdem erfahren Sie, welche Unterlagen Sie benötigen. Weitere Informationen auch [hier: Der Weg zur Taufe Ihres Kindes].

  • Welche Kirchen stehen für die Taufe zur Auswahl?

Zur Kirchengemeinde Harburg-Mitte gehören die St. Johanniskirche in der Harburger Innenstadt, die St. Pauluskirche in Heimfeld und die Lutherkirche in Eißendorf.

  • Können wir auch woanders die Taufe feiern?

Wenn Sie möchten, kann die Taufe bei gutem Wetter auch im Garten der Lutherkirche in Eißendorf gefeiert werden. Weitere Örtlichkeiten sind denkbar, bitte sprechen Sie uns an.

  • Wer tauft mich bzw. unser Kind?

Ein*e Pastor*in aus unserem Team für Ihre Taufe zur Verfügung und begleitet Sie auf dem Weg dorthin.

  • Können unsere Gäste sich am Taufgottesdienst beteiligen?

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie sich Ihre Gäste am Taufgottesdienst beteiligen können. Angefangen über musikalische Darbietungen, Mitwirken an Lesungen und Gebeten, ist vieles denkbar. Daneben gibt es „kleine Aufgaben“, die gern auch durch Kinder übernommen werden: Das Eingießen des Taufwassers und das Entzünden der Taufkerze.

  • Was ist der Unterschied zwischen Taufpaten und Taufzeugen?

Der Unterschieden zwischen Taufpaten und Taufzeugen besteht in der Kirchenmitgliedschaft. Um Taufpate sein zu können (und zu bleiben), müssen Sie Mitglied einer Kirche sein, die der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) angehört. Taufzeug*in ist, wer für das Kind auf Wunsch der Eltern eine ähnliche Funktion haben soll wie ein*e Pat*in, aber selbst nicht Mitglied einer christlichen Kirche ist.

  • Wie viele Taufpaten braucht man für die Taufe?

Ein*e Taufpat*in ist für die Taufe erforderlich. Gern wählen Eltern auch mehrere Taufpat*innen für ihr Kind aus.

  • Was ist meine Aufgabe als Patin oder Pate?

Als Taufpat*in übernehmen Sie nicht nur ein persönliches, sondern zugleich ein kirchliches Amt. Sie werden eine „geistliche Mutter“ oder ein „geistlicher Vater“ des getauften Kindes und übernehmen Mitverantwortung für Ihr Patenkind – für seinen Weg im Leben und im Glauben, in dem Sie es aktiv begleiten.

  • Wann endet das Patenamt?

In der evangelischen Kirche endet das Patenamt offiziell mit der Konfirmation. Die gewachsene Bindung hält jedoch sehr oft sehr viel länger.

  • In welchem Alter sollte unser Kind getauft werden?

Es gibt kein richtiges und kein falsches Alter für die Taufe. Überlegen Sie, was für Sie persönlich das Wichtige an der Taufe ist. Wenn die Taufe möglichst nah am Anfang des Lebens stehen soll, spricht einiges für eine frühe Taufe. In manchen Familien gibt es Taufkleider, die dem Kind nur begrenzt lang passen, dann setzt das Taufkleid den Tauftermin. Möglicherweise haben Sie aber auch so schon genug um die Ohren, dass die Vorbereitung einer Familienfeier gerade Ihre Kräfte übersteigt und die Taufe besser erst dann stattfindet, wenn Sie sich dem Thema mit klarem Kopf zuwenden können. Den perfekten Zeitpunkt wird es vermutlich nie geben, kommen Sie also gern auch mit einem Kopf voller Fragen auf uns zu!

  • Was ist eine Nottaufe?

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

  • Kann man mehrmals getauft werden?

Die Zusage von Gottes Liebe und Segen in der Taufe gilt unverbrüchlich und für immer. Eine weitere Taufe ist deshalb weder angebracht noch möglich. Um in Kontakt mit der eigenen Taufe zu treten und die Zusage wieder zu hören und zu spüren, ist eine Tauferinnerung ein guter Weg. In besonderen Gottesdiensten feiern wir ab und zu auch eine Tauferinnerung, bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.

  • Können wir unser Kind taufen lassen, wenn wir beide nicht in der Kirche sind?

Die Lebenswege sind heute vielfältig, auch die Wege mit der Kirche und in die Kirche hinein. An dieser Stelle sagen wir weder pauschal Ja noch Nein und bitten Sie Kontakt mit uns aufzunehmen.

  • Kann ich mein Kind gegen den Willen des anderen Elternteils taufen lassen?

Gegen den Willen entweder des Vaters oder der Mutter ist die Taufe eines Kindes nur möglich, wenn dieser Elternteil nicht das Sorgerecht hat. Tragen die Eltern das Sorgerecht gemeinsam, muss bei Entscheidungen, die für das Kind erhebliche Bedeutung haben wie die Taufe, Einvernehmen bestehen. Besteht kein Einvernehmen, sollten sich Eltern allein oder besser noch gemeinsam an eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle wenden oder das klärende Gespräch mit dem Pastor oder der Pastorin suchen. Können sich die Eltern überhaupt nicht einigen, kann (schlimmstenfalls) das Familiengericht angerufen werden.

  • Können wir unser Kind taufen lassen und gleichzeitig heiraten?

Ja, das geht beides gleichzeitig und nennt sich dann „Traufe“. Sprechen Sie uns gern wegen eines Termins an!

  • Sind Fotos und Videoaufnahmen möglich?

Dass Sie die Eindrücke von Ihrer Taufe festhalten wollen, können wir total gut verstehen. Grundsätzlich stehen wir Aufnahmen aufgeschlossen gegenüber, sind allerdings auch an einem ungestörten Ablauf des Gottesdienstes interessiert. Im Taufgespräch verabreden wir, wie beides am besten zu vereinbaren ist.

  • Wo finden wir einen Taufspruch?

Auf der Suche nach einem passenden Taufspruch können Sie in Ihrer Bibel blättern. Oder Sie sammeln Inspirationen auf diversen Angebotsseiten im Internet. Wir empfehlen Ihnen:

www.taufspruch.de

Hier finden Sie auch einen Link zur kostenfreien App „Taufbegleiter“ für Eltern und Paten.

  • Was ist eine Taufkerze und woher bekommen wir sie?

Mit der Taufkerze wird im Taufgottesdienst ein Licht angezündet, das den Lebensweg des Täuflings erhellen soll. Es steht für das orientierende Licht des christlichen Glaubens und für Trost in dunklen Stunden. Vielleicht möchte ein*e Taufpat*in oder jemand aus Ihrer Verwandtschaft eine individuelle Taufkerze gestalten und so ein besonderes Geschenk zur Taufe machen. Oder Sie lassen eine Kerze für Ihr Kind anfertigen – den technischen Möglichkeiten sind da heute keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie es ganz schlicht haben wollen, bekommen eine Taufkerze von unserer Gemeinde.

  • Welche Gebühren und Kosten fallen an?

Für die Taufe fallen keine Kosten an.

  • Wo können wir parken?

Im näheren Umfeld unserer Kirchen sind die zur Verfügung stehenden Parkmöglichkeiten sehr überschaubar. Die Anreisemöglichkeiten mit dem ÖPNV hingegen sind richtig gut. Für den engsten Familienkreis garantieren wir nach Absprache einen Parkplatz.