Nachnutzung der Dreifaltigkeitskirche


Zum Ende des Jahres 2020 konnte das Interessensbekundungsverfahren für die Nachnutzung der Liegenschaft Dreifaltigkeitskirche Harburg (Neue Straße 44) abgeschlossen werden. 

Mit einem Interessenten des Ausschreibungsverfahrens, Lukas v. Lüdinghausen (Geschäftsführer des Hamburger Projektentwicklers Vivet Capital GmbH), hat der Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harburg-Mitte im Februar einen Anhandgabevertrag mit einer Laufzeit von sechs Monaten unterzeichnet.

Im weiteren Verlauf wird Lukas v. Lüdinghausen gemeinsam mit dem Hamburger Architekturbüro Frank Pawlik Architekten seine Pläne, das Gebäude in eine Kindertagesstätte und Kinderbibliothek umzubauen, den zuständigen Stellen im Bezirk Harburg und im Einklang mit dem Hamburger Denkmalschutzamt gegenüber konkretisieren und weiterentwickeln. Als Betreiber der geplanten Kindertagestätte steht mit „kinderzimmer“ schon ein Anbieter mit über 30 Standorten und mehr als 4.000 Kindern in Betreuung in den Startlöchern.

Sowohl der Kirchengemeinderat als auch der Interessent sind sehr zuversichtlich, dass die Anhandgabephase für beide Seiten erfolgreich abgeschlossen werden wird und mit der Nachnutzung als Kindertagesstätte ein sozialer und sinnstiftender Mehrwert für Harburg entsteht.

 „Der Prozess für die Nachnutzung der Dreifaltigkeitskirche war lang und bisweilen auch mühsam. Dankenswerterweise haben sich viele Menschen daran beteiligt. Ich bin zuversichtlich, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat und für die Harburger und das Gebäude eine gute Lösung gefunden wurde“, sagt Pastorin Sabine Kaiser-Reis.

Die Anhandgabe ist noch kein Kaufvertrag, aber ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

 

Ansprechpartnerin:

Pastorin Sabine-Kaiser-Reis

Vorsitzende des Kirchengemeinderats

Tel. 040 766 41 18

kaiser-reis@kirche-harburg-mitte.de