Gemeinde

Information:

Die Klosterkirche ist bis Ende 2021 wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen.

 

Es finden zur Zeit Corona bedingt leider auch keine gemeinsamen Gottesdienste in der Erlöserkirche statt.

 

Am 5. März 2021 feiern Frauen aller Konfessionen den Weltgebetstag.

Die Frauen aus Vanuatu  haben in 2021 den Gottesdienst für uns gestaltet.

In diesem besonderen Jahr feiern die Frauen aus Uetersen den Weltgebetstag online.

Der Film wird unter folgendem Link zu sehen sein:

https://www.youtube.com/channel/UCAFkmcXTSYsxvLpvQBtoxJg

 

Wenn Sie eine Kollekte zum WGT 2021 geben möchten, können Sie das zu den Öffnungszeiten des Kirchenbüros tun. Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10-12 Uhr und am Donnerstag von 16-18 Uhr.

oder: Weltgebetstag e.v. DE60 5206 0410 0004 0045 40  GENODEF1EK1 Kollekte Vanuatu

 

 

Die Leseandacht in dieser Woche  von  Pastorin Kirsten Ruwoldt Kirchengemeinde Uetersen Am Kloster.

Dies ist der Predigttext für den Sonntag Okuli, den  3. Sonntag in der Passionszeit aus dem Epheserbrief, Kapitel 5, Verse 1-2+8+9:

So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.

 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

 

Liebe Gemeinde!

Als ein „Kind des Lichts“ leben: gütig, gerecht und wahrhaftig – ja, das würde ich sehr gerne! Ich stelle mir vor, wenn ich immer gütig wäre, dann würde ich weder Groll noch Neid fühlen, der in mir nagt.
Wenn ich stets gerecht sein könnte, dann hätte ich niemals ein schlechtes Gewissen. Und wenn ich anderen gegenüber liebevolle Wahrhaftigkeit ausstrahlen könnte, dann würde das auf mich zurückkommen –so spürte auch ich Frieden im Herzen.
Das wäre wirklich schön! Nur leider klappt das so selten.

Liegt es daran, dass ich nicht fest genug glaube?

 Der heutige dritte Sonntag in der Passionszeit heißt: Okuli – das bedeutet „meine Augen“ und kommt aus Psalm 25,15  wo es heißt: „meine Augen sehen stets auf den Herrn“.

Tu ich das? Richte ich meine Augen stets nach oben zu Gott, oder – das kann ich mir konkreter vorstellen - auf Jesus, um mich zu orientieren?

Sicher nicht. Ich lebe ja nun mal im Alltag dieser Welt und allein im Straßenverkehr, um es mal platt zusagen, sollte man die Augen und die volle Aufmerksamkeit wohl darauf richten.

Und doch sind wir als Christen immer auch religiöse Menschen. Vielleicht geht es nicht jeder Person so  - ich aber war bereits als Kind religiös.

Im Kindergottesdienst hörten wir von Jesus – und ich liebte Jesus!
Die Passionsgeschichte ergriff mich zutiefst. Wir durften immer zu den Bibelgeschichten Bilder malen. Einmal hörten wir von der Fußwaschung. Das fand ich ganz toll und ich malte Jesus, wie er seinen Jüngern die Füße wusch. Leider existiert diese Kinderzeichnung nicht mehr, aber ich kann mich noch sehr genau daran erinnern. Ich malte nämlich in meinem Eifer einen Jünger zu viel. Ich malte 13 Jünger an dem langen Tisch, an dem sie saßen und gegessen hatten, als Jesus sich die Schürze umband und eine Schüssel mit Wasser holte. Frau Hilde Möller, die damals den Kindergottesdienst leitete, zählte die Jünger und sagte sehr liebevoll: oh, du hast ja 13 gemalt. Das war mir als Kind peinlich, ich dachte, ich habe da etwas falsch gemacht. Heute aber denke ich: ich habe mich wohl selbst dazu gemalt. Ich liebte und bewunderte Jesus aber ich fühlte mit Petrus: er hatte Jesus dreimal verleugnet – dann krähte der Hahn. Petrus hatte nämlich Angst, dass man ihn auch verhaften würde. Oh, dachte ich - ja, ich hätte ganz gewiss auch große Angst gehabt und Jesus wohl auch verleugnet. Darüber war ich mit Petrus traurig.

Als Kind des Lichts leben –was heißt das eigentlich? Selber leuchtend und gut sein –wie es der Predigttext vielleicht nahelegt, wenn es heißt: „so ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder….“

Nein, das glaube ich nicht. Während ich diese Predigt schrieb, war ich ganz nah bei meinem inneren Kind. Das Kind, das ich damals war, steckt immer noch in mir. Ich bin immer noch religiös, oft denke ich zu sehr an mich, bin auf Sicherheit und ängstliche Selbsterhaltung bedacht. Ich schäme mich für mein Versagen. Aber in all dem bin ich Gottes Kind.
Und sein Licht, Gottes Licht, nicht mein eigenes Licht, scheint auf mich und macht mein Leben von oben her hell.

Keine Frucht ist ständig an der Pflanze. Sie muss reifen aus einer Blüte, sie braucht Zeit, sie gedeiht nicht unbedingt, aber eine Frucht wird doch irgendwann jemandem gut schmecken.
Deswegen: manchmal, in schönen lichtvollen Momenten, da klappt es doch, dass wir Licht sein können – aber eben nicht immer. Vielleicht sogar eher selten. Aber das ist in Ordnung. Denn wir dürfen glauben,  und die Augen unseres Herzens auf den richten, der uns von allem erlöst, was wir nicht aus uns selber schaffen können, der uns aber auch motivieren kann, das Beste aus uns herauszuholen – wenigstens dann und wann: Jesus Christus. Amen.

 

Gebet:

Gütiger Gott, deine Augen sehen in Liebe auf uns,

vertreibe unsere Sorge und die Angst,
nur allein auf uns gestellt zu sein,

denn du bist bei uns!

Lass uns dich erkennen mit den Augen unseres Herzens

hilf uns, zu wandeln und zu handeln in deinem Licht.

Wir bitten wir dich für all die Menschen in Not,

dass Sie Hoffnung schöpfen und Hilfe finden.

Mehre den Glauben in der Welt und wecke Liebe in uns

durch Jesus Christus!
Schenke uns die Bereitschaft, zu teilen und zu geben -
auf dass die Welt an Liebe reicher wird
und wir miteinander wachsen hin auf dein Reich.

Vater unser im Himmel…

Als Liedruf passt gut zu diesem Sonntag das oculi nostri von Taizé.

 

 

Die Kirchengemeinde und ihre Kirche

Die spätbarocke Klosterkirche mit ihrer reichen Ausstattung ist eine Überraschung für jeden, der sie betritt. Als Gotteshaus einer ca. 5000köpfigen Gemeinde stellt sie zugleich das Zentrum einer reichen kirchenmusikalischen Arbeit dar.

Aber zum Leben der Gemeinde gehört noch viel mehr. Informieren Sie sich hier, sprechen Sie die Mitarbeitenden, die Kirchenvorsteher/Innen und natürlich die Pastorinnen an

 

 

 

Unsere Kirche

Klosterkirche

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Uetersen – Am Kloster

Jochen-Klepper-Straße 11
25436 Uetersen

Tel.: 04122 2122
Fax: 04122 900483

S.Greve@Klosterkirche-Uetersen.de
www.klosterkirche-uetersen.de

Neues

Die Klosterkirche ist bis Ende 2021 wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen.

Unter dem Reiter Klosterkirche finden Sie ein Bautagebuch,in dem Sie den Beginn und Fortschritt der Restaurierungsarbeiten folgen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

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