Diakonie- und Sozialstationstation

Diakonie-Sozialstation
Hauptstr. 99, 22889 Tangstedt
Monika Ganskopf (Pflegedienstleiterin)

diakonie@kirche-tangstedt.de

Telefon 04109 1814

Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-12 Uhr
Donnerstag 15-18 Uhr


Sarah Harre

Freiwilligendienst

Aufsuchende Hilfen für Senioren zur Bewältigung des Alltags - Willkommen, Sarah!

Ich heiße Sarah Harre und bin die neue Freiwilligendienstleistende in der Kirchengemeinde. Im April habe ich am Gymnasium Ohlstedt mein Abitur gemacht. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinem Hund in der Natur.

Als Überbrückung bis zu meinem Lehramtsstudium habe ich mich für ein FSJ entschieden, da ich so praktische Erfahrungen sammeln kann, die mir sicherlich bei meinem weiteren Lebensweg nützlich sein werden. Dieses soziale Engagement liegt mir sehr am Herzen, da ich der Meinung bin, dass es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, für seine Mitmenschen da zu sein und sie zu unterstützen.
Ich freue mich schon, Sie alle näher kennenzulernen.

Bis bald Ihre
Sarah Harre


Zwei wichtige Anmerkungen:

- Die Freiwilligenstelle wird maßgeblich aus den Erlösen des Basars finanziert

- Zögern Sie nicht, für sich oder Angehörige seine Unterstützung anzunehmen. Das ist ein Angebot für das ganze Gemeinwesen, also für alle Wohldorf-Ohlstedter, nicht nur für Gemeindemitglieder.

Bitte im Gemeindebüro anfragen:
040 605 08 52  oder  mail: buero@kirche-wohldorf-ohlstedt.de


Besuchskreis

Wir treffen uns monatlich am Mittwoch um 15:00 Uhr
Leitung Martin Prante
Telefon 607 00 03


Eine-Welt-Laden

Immer am Sonntag nach dem Gottesdienst
Christine Weber und Team
Telefon 307 76 551

Liebe Gottesdienst - Besucher, wenn Sie nach dem Gottesdienst in unserem Kirchenladen einkaufen, spenden Sie ein Zehntel des Preises an ein Projekt des Zentrums für Mission und Ökumene, welches im Kongo durchgeführt wird. In der Nähe von Lumbumbaschi versucht dort die Landwirtin, Sabine Winkler, einen landwirtschaftlichen Betrieb aufzubauen. Die Arbeit ist unendlich mühselig, wie ihr Bericht vom März
2018 bezeugt. Wir konnten zu ihrer Unterstützung in diesem und im letzten Jahr je 300 Euro überweisen. Das sind keine großen Summen, aber doch ein Erfolg unseres Einsatzes, der vor Ort viel wert ist.

Vielleicht könnten wir im nächsten Jahr unseren Umsatz steigern, wenn Sie bereit wären, auch andere fair gehandelte Lebensmittel bei uns einzukaufen, wie z.B. Nudeln, Reis, Oel, Gewürze, - an die Sie bisher nicht gedacht haben - und nicht nur Kaffee und Honig und Schokolade. Wir könnten unser Angebot kräftig erweitern.

Auf jeden Fall sei allen Einkaufenden herzlich gedankt, und wir machen mit Freude weiter!
Christine Weber

www.nordkirche-weltweit.de/internationale-beziehungen/afrika/kongo.html


Suwalki liegt im Nordosten Polens nahe der Grenze nach Litauen, im markierten Bereich

Suwalki Kleiderkammer

Immer am Donnerstag, ab 10.30 Uhr
Frau Haese Tel. 605 23 72, Frau Thomas Tel. 605 61 590 und Frau Naundorf Tel. 53618 57

Änderung der Packzeiten !!!

Wegen Reparaturen an der Heizung im Keller im Kindergarten müssen wir den Termin für die Vorbereitung und Packarbeiten für die Pakete für Suwalki vorverlegen.

Die Haupt-Packzeit wird nun vom 15. – 21. Juli 2019 sein.

In der Woche vom 22.-26. Juli 2019 können wir uns nur begrenzt im Keller aufhalten!

Der Abholtermin der Pakete bleibt am Sonnabend, 27. Juli 2019

Als weitere Information:                                                       

Da die Kleiderkammer gut gefüllt ist, bedenken wir auch Personen oder Organisationen im Hamburger Raum wie z. B.  die „AWO“ in Ahrensburg, „Alimaus“ in St. Pauli und „Rock und Rat“ in Steilshoop.

Leider können wir aus Platzgründen nicht ungebremst Spenden entgegen nehmen, melden uns aber rechtzeitig, wenn Spenden angenommen werden, wenn zum Packen tatkräftige Hilfe und Unterstützung benötigt wird und auch, was wir dann dringend brauchen (Lebensmittel, Drogerieartikel, Kleidung).  Eine Spendenannahme ist in Einzelfällen nach telefonischer Anmeldung (040-605 2372)  möglich, was seit Anfang Januar 2019 auch prima angelaufen ist. Wir danken Ihnen sehr herzlich für gut erhaltene Kleidung, Haushaltswäsche, Schuhe und Taschen aller Art.

Bis bald!  Ihr Suwalki-Kleiderkammer-Team                                                             Juni 2019


Suwalki liegt im Nordosten Polens nahe der Grenze nach Litauen, im markierten Bereich

Ökumene: 20 Jahre Hilfen für Suwalki Interview mit Ilse Marie Wallace-Gehle

Ilse Marie Wallace-Gehle hat viele Jahre maßgeblich in der Hilfe für die ostpolnische Region Suwalki mitgearbeitet.

Liebe Frau Wallace-Gehle, wie hat die Unterstützung für Menschen in Suwalki (Ostpolen)angefangen?
Eigentlich durch Frau Ellerbrook. Die hat Menschen in Suwalki unterstützt. Und es waren so viele, dass sie es nicht mehr geschafft hat. Ich war ihre Nachbarin, und sie hat mir davon erzählt. Irgendwann hatte ich auch 60 Personen in Suwalki. Und dann habe ich das auch nicht mehr geschafft.
Unser kleiner Keller hat das nicht mehr aufgenommen. Dann habe ich den Basarkreis angesprochen, und wir haben es mit dem Basarkreis ge- meinsam gemacht, in der Kirche.

Wie funktioniert das System heute?
Ja, die Menschen schreiben, nach wie vor. Die Briefe werden übersetzt. Es werden Fragebogen hingeschickt, die sie ausfüllen müssen: Kleidergrößen, das Alter, und danach packen wir dann, zweimal im Jahr.

Also ein Paket für eine klar beschriebene Familie.
Ja, diese Fragebogen müssen auch noch, von der Kirche, einem Arzt oder von einer Lehrerin unterschrieben werden, dass da wirklich Hilfe gebraucht wird. Und dann bekommen sie Hilfe.

Gibt es in Polen noch existenzielle Not?
Ich würde sagen: ja. Das erfahren wir immer durch Arek, der zweimal im Jahr fährt für uns und der sich das auch so ein bisschen anguckt, die Familien, und auch schreibt: Diese haben es besonders nötig oder andere nicht. Und das hilft sehr.

Wie wird sonst sichergestellt, dass es die richtigen Menschen erreicht?
Eigentlich durch Arek, aber auch manchmal durch das Sozialamt oder Menschen, die uns schreiben, Da ist eine Familie, die braucht unbedingt Babykleidung, können Sie nicht was schicken. Ja eigentlich durch andere Menschen, die da leben, andere Institutionen.

Welche Institutionen sind das noch?
Evangelische Kirche, Katholische Kirche, Krankenhaus, Sozialamt, Arzt.

Was hat Sie persönlich bewogen, solche Arbeit zu machen? Was ist Ihr Motiv dabei? Was gibt es Ihnen?
Das habe ich mir auch schon überlegt. Es ist eigentlich das, dass ich so aufgewachsen bin. Das ist für mich selbstverständlich, von Kindheit an, dass geholfen wird, wo Hilfe gebrauch wurde. Ja, und das ist so weitergegangen. Es war eben Frau Ellerbrook, dann waren es die Menschen in Suwalki.

Wann hat das angefangen? In welchem Jahr?
Vor 20 Jahren hat es angefangen.

Welche Spenden sind besonders hilfreich?
Das ist sehr verschieden. Lebensmittel werden immer wieder gewünscht, bestimmte Medikamente – da helfen auch manchmal Ärzte. Oder be- stimmte Rollstühle, dann hilft Boberg. Oder ein Laryngoskop … . Dann versuchen wir, diese Dinge zu finden. Aber natürlich auch warme Kleidung, Kinderkleidung, Babykleidung, Schuhe.

Was geschieht mit den Dingen die gespendet werden und dies Sie so direkt nicht verwenden können?
Die geben wir weiter.

Und das sind andere Institutionen?
Ja, das ist einmal die Kleiderkammer Wilhelmsburg zum Beispiel, das ist "Rock und Rat" in Steilshoop, manchmal kommen auch Flüchtlinge oder jemand vom Zirkus, einfach Leute, die Hilfe brauchen.

Vielen Dank!

Zurzeit wird die Unterstützung für Suwalki und die Kleiderkammer von Frau Haese, Frau Thomas und Frau Naundorf mit einem Team durchgeführt. Allen, die sich da engagieren, ein herzliches Dankeschön!

 



Suchtkrankenhilfe

Uwe Glahn (Freundeskreis Hamburg)
Telefon 605 26 21