Gedenkveranstaltung

zu den Novemberpogromen von 1938

Am 9./10. November jähren sich die Novemberpogrome von 1938 zum achtzigsten Mal. Seit 1933 wurden Juden in Deutschland zunehmend aus der Gesellschaft ausgegrenzt: Geschäfte wurden boykottiert, Beamte aus dem Dienst entfernt, Ärzte und Rechtanwälte durften nicht mehr praktizieren, Gesetze zur „Rassentrennung“ und Enteignungen folgten. Die Grenzen der Sprache und des Handelns wurden systematisch immer weiter verschoben. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden auf das Betreiben nationalsozialistischer Organisationen hin tausende Wohnungen und Geschäfte jüdischer Inhaber geplündert und zerstört, Synagogen und Versammlungshäuser angezündet, hunderte Menschen ermordet und 30 000 inhaftiert. Damit begann das offen gewaltsame Vorgehen gegen die jüdischen Bürger, um die noch verbliebenen zur Auswanderung zu drängen. Auch Hammer Bürger waren betroffen.

Bei der Gedenkfeier in der Kirche, die musikalisch umrahmt werden wird, werden wir die Vorgeschichte der Pogrome in Erinnerung rufen, seine Folgen an Beispielen zeigen, und Prof. Dr. Ulrich Bauche wird als Hammer Zeitzeuge berichten. Wir werden die Namen der uns bekannten Hammer Todesopfer des Nationalsozialismus nennen und ihrer gedenken.

Musik: Ensemble Hevenu Shalom

Wir laden herzlich ein!

 

Weitere Informationen

Veranstalter Ev.-Luth. Kirchengemeinde zu Hamburg-Hamm

Leitung Hildegard Thevs und Johannes Kühn

Ort Dreifaltigkeitskirche Horner Weg 2, 20535 Hamburg Weitere Veranstaltungen an diesem Ort

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