Ein Zeichen setzen: Bischöfin Fehrs wird in Lübeck ins Amt eingeführt

Fehrs wird ihren Dienst in der Hamburger Bischofskanzlei am 15. November beginnen. Ihr erster offizieller Termin in Hamburg wird der Adventsempfang am 8. Dezember sein, der aufgrund der Bauarbeiten in St. Katharinen diesmal in der Hauptkirche St. Jacobi stattfinden wird. Derzeit ist Fehrs noch Hauptpastorin und Pröpstin an St. Jacobi.

 

Amtssitz bleibt Hamburg

Hintergrund der Entscheidung ist die Lübecker Kritik an dem Vorlauf der Bischofswahl am 17. Juni. Nicht nur die Wahl selbst, auch die Vorstellungsgottesdienste und Vorträge fanden allesamt in Hamburg statt. Dabei umfasst Fehrs' Sprengel neben dem Hamburger Stadtgebiet auch die Hamburger Randgemeinden, den Kreis Herzogtum Lauenburg und die Hansestadt Lübeck. Unmittelbar nach der Wahl hatte Fehrs die "Kränkung" Lübecks eingeräumt und Abhilfe versprochen.

 

Die Sprengel der Nordelbischen Kirche waren vor zwei Jahren im Zuge der Kirchengebietsreform neu gebildet worden. Mit Aufgabe des Lübecker Bischofssitzes wurden die damaligen Kirchenkreise Lübeck, Lauenburg und Pinneberg dem Sprengel Hamburg, die anderen acht Holsteiner Kirchenkreise Eutin, Kiel, Münsterdorf, Neumünster, Oldenburg, Plön, Rantzau und Segeberg dem Sprengel Schleswig zugeordnet.